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Montag, 6. Juli 2026
Teneriffa

Portugiesische Galeeren vor Teneriffa – Schwimmer im Krankenhaus

Sie werden oft als Quallen bezeichnet. Doch die Portugiesische Galeere ist weit schmerzhafter. Auf Teneriffa sorgt sie derzeit für Strand-Sperrungen.

Mehrere Strände im Norden Teneriffas sind wegen vorbeiziehenden Portugiesischen Galeeren gesperrt worden. Berührungen mit den Lebewesen gelten als äußerst schmerzhaft. Eine Person hatte bereits schmerzhaften Kontakt.

Die Portugiesische Galeere wird oft für eine Quallen-Art gehalten. Die Organismen sind zwar mit Quallen verwandt, bilden jedoch eine eigene Spezies. Die Seeblasen sind aufgrund ihrer blauen Färbung oft zu spät zu sehen. Unter Wasser haben sie bis zu mehrere Meter lange Fangarme. Eine Berührung der Tentakel gilt als schmerzhafter als Aufeinandertreffen mit den meisten Quellen.

Vor der Nord-Küste Teneriffas sind an mehreren Stellen Portugiesische Galeeren gesichtet worden. Die Behörden reagierten mit Warnungen an einigen Stränden:

Teneriffa: Portugiesische Galeere sorgt für Strand-Sperrungen

Das Rathaus von Garachico teilte über seine öffentlichen Kanäle mit, dass mehrere Portugiesische Galeeren im Gemeindegebiet gesichtet worden seien. Strandbesucher sollten äußerst vorsichtig sein oder sogar vorübergehend auf das Schwimmen verzichten.



Auch die beliebte Playa de la Teresitas im Gemeindegebiet von Santa Cruz de Tenerife ist betroffen. An einem der beliebtesten Strände der Kanaren-Insel wurden ebenfalls Überwachungsmaßnahmen aktiviert.

Aufgrund der Wellenbrecher ist das Wasser am Teresitas-Strand zwar angenehm seicht, auf der anderen Seite sorgen die Steine jedoch auch dafür, dass Quallen und andere Lebewesen länger vor Ort bleiben, da es weniger Strömungen gibt, die sie fortspülen.

Teneriffa: Schwimmer im Krankenhaus

Eine Person hatte am Teresitas-Strand bereits Kontakt mit einer der Seeblasen. Sie musste ins Gesundheitszentrum gebracht und dort wegen der einhergehenden großen Schmerzen behandelt werden.

Zum Wochenende hin haben die meisten der Lebewesen die Gewässer vor dem Norden Teneriffas bereits wieder passiert. Die Behörden bitten dennoch dringend darum, den Anweisungen der Rettungsschwimmer Folge zu leisten. Sie hätten die Lage im Blick. Unsichere Strandbesucher können die Rettungsschwimmer jederzeit auf die aktuelle Situation ansprechen.

Quellen
  1. Rathaus von Garachico
  2. Rettungszentrale der 112 Canarias
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