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Schockmoment an Bord einer Iberia-Maschine von Teneriffa nach Madrid


Auf Teneriffa wäre es beinahe zu einer Kollision zweier Flugzeuge gekommen. Der Pilot einer startenden Iberia-Maschine reagierte gedankenschnell und verhinderte schlimmeres.

Von Johannes Bornewasser Lesedauer: 2 Minuten

Mit einer Vollbremsung hat der Pilot einer Iberia-Maschine offenbar einen Unfall auf dem Flughafen Teneriffa-Nord vereitelt. Die Maschine war grade dabei zu starten, als ein anderes Flugzeug dort landen wollte.

Flug IB 3937 sollte am Sonntag um 14.27 Uhr in Richtung Madrid starten. Dazu hatte die Maschine bereits angesetzt, als der Pilot mit einem gekonnten Manöver schlimmeres verhinderte. Der Flugkapitän legte eine Vollbremsung ein. Der Grund dafür: Ein anderes Flugzeug hatte bereits den Landeanflug auf dieselbe Piste begonnen.

Beinahe-Unfall auf Teneriffa: Pilot verhindert schlimmeres

Der Pilot habe im Anschluss an das Manöver die Passagiere über die Geschehnisse informiert, hieß es. Dann steuerte er das Flugzeug zurück zum Gate. Vor dem erneuten Abflug waren dann die Reifen und Bremsen der Maschine kontrolliert worden.

Nachdem diese abgekühlt und von den Technikern keine Schäden festgestellt wurden, konnte der Flug schließlich erneut angesetzt werden. Die Passagiere landeten schließlich mit Verspätung, aber sicher am Zielort.

Flughafen Teneriffa-Nord für schlimmstes Flugunglück der Geschichte bekannt

Der Flughafen Teneriffa-Nord hat durch den schlimmsten Unfall der zivilen Luftfahrtgeschichte ohne terroristischen Hintergrund vor vielen Jahren traurige Bekanntheit erlangt:

Am 27. März 1977 waren im dichten Nebel von La Laguna 583 Menschen bei einem Zusammenstoß zweiter Flugzeuge ums Leben gekommen. Im Anschluss an das tragische Unglück wurden weltweit neue Sicherheitsmaßnahmen verabschiedet. Viele von ihnen gelten bis heute. Die Hintergründe zum damaligen Unfall finden Sie nachfolgend:

Sehen Sie jetzt:
Größtes Unglück der zivilen Luftfahrt: Als im Nebel von Teneriffa 583 Menschen starben
Größtes Unglück der zivilen Luftfahrt – Als im Nebel von Teneriffa 583 Menschen starben


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Johannes Bornewasser ist Herausgeber von Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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