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Waldbrand auf Teneriffa: Wetterwechsel bringt langersehnte Unterstützung


Der Waldbrand auf Teneriffa kann seit August nicht gelöscht werden. Insbesondere das Wetter fachte die Flammen immer wieder an. Jetzt endlich könnte es den Einsatzkräften in die Karten spielen.

Von Juan Martín Lesedauer: 2 Minuten

Noch immer ist es auf den Kanarischen Inseln überdurchschnittlich heiß. Und doch beginnt das Wetter endlich damit, die Löschteams zu unterstützen. Denn der Wind lässt zu Ende der Woche nach. Und damit werden weniger neue Brände ausgelöst.

Seit August gehen die Feuerwehren am Boden und aus der Luft gegen den historischen Waldbrand auf Teneriffa vor. Knapp 15.000 Hektar Wald und Fläche verbrannten in einem Umkreis von 90 Kilometern. Und durch die Reaktivierung im Oktober wurden erstmals auch Häuser bedroht. Erneut mussten Tausende Menschen in Sicherheit gebracht werden.

In der kommenden Woche könnten die Löschteams dringend benötigte, endgültige Durchbrüche im Kampf gegen das Feuer auf Teneriffa verzeichnen. Denn eine Unwetterfront nähert sich den Kanarischen Inseln. Und so könnte diese unterstützen:

Waldbrand auf Teneriffa bleibt unterirdisch aktiv

Im betroffenen Gebiet zwischen Santa Úrsula und La Orotava lodern immer wieder neue kleine Feuer auf. Die Glut arbeitet sich unterirdisch durch das weitverzweigte Wurzelwerk voran und kann dort über Wochen verharren. Kommt dann starker Wind hinzu, entstehen unter anderem durch Funkenflug neue Feuer.

Die Einsatzkräfte kühlen verbrannte Gebiete daher über viele Tage, obwohl die offensichtlichen Flammen längst erstickt wurden. Dabei löschen sie Glutnester aus. Kommt jedoch starker Wind hinzu, müssen sie die Arbeiten unterbrochen und stattdessen neu entstandene Feuer bekämpft werden. So entsteht ein anhaltender Kampf gegen neue Waldbrände auf Teneriffa.

Kanaren-Unwetter könnte bei Löscharbeiten helfen

In der kommenden Woche übernimmt voraussichtlich die Natur Teile der Arbeit. Denn dann soll ein Tiefdruckgebiet nicht nur die Temperaturen sinken lassen, sondern auch Regen bringen.

Für den sorgen derzeit die Hubschrauber, die allein in den vergangenen Tagen in mehr als 1800 Entladungen rund 2,3 Millionen Liter Wasser über dem Einsatzgebiet verteilten. Hinzu kommen nachts regelmäßig etwas mehr als 50 und tagsüber bis zu 90 Einsatzkräfte am Boden, die sich den Flammen entgegenstellen.

Zum Wochenende werden die Einsatzkräfte noch einmal mit Hitze und niedriger Luftfeuchtigkeit konfrontiert sein, ab Montag soll es dann kühler und sukzessive auch regnerisch werden. Mehr zum nahenden Kanaren-Unwetter lesen Sie hier.

Alle Informationen rund um den neuen Waldbrand auf Teneriffa und seine Auswirkungen finden Sie auf unserer Sonderseite hier.


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Juan Martín ist redaktioneller Mitarbeiter von Teneriffa News. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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