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Spanien und Kanaren erleben den trockensten März des Jahrhunderts


Der März 2021 war der mit dem wenigsten Regen im aktuellen Jahrhundert. Spanienweit gab es grundverschiedene Wetterphänomene. In Summe steht jedoch ein viel zu trockener Monat. Dazu tragen auch die Kanarischen Inseln bei.

Von Johannes Bornewasser Lesedauer: 2 Minuten

Seit Beginn der Wetteraufzeichnung gab es nur drei Jahre mit weniger Niederschlag. Der März dieses Jahres wird somit nach 1997, 1994 und 1996 als historisch trockener Monat in die Geschichte Spaniens eingehen. Das berichtet der staatliche Wetterdienst Aemet.

In diesem Jahr erreichte das spanische Festland mit durchschnittlich 17 Millimetern Niederschlag nur etwa 37 Prozent des Normalwerts für den Monat März. Zum Vergleich zogen die Wetterexperten die Daten aus den Jahren 1981 bis 2010 heran.

Dabei war der Monat im Südosten Spaniens sowie auf den Balearen feucht oder sehr feucht. Der Rest der spanischen Halbinsel sowie die Kanarischen Inseln melden hingegen einen trockenen bis sehr trockenen Monat.

Küstenregionen wie Alicante, Murcia oder Almería meldeten sogar doppelt bis dreifach so viel Niederschlag wie sonst. Doch im Gegensatz dazu gab es auf den Kanarischen Inseln, aber auch in Regionen wie Galizien, der südlichen Hälfte von Castilla y León, Extremadura, Aragonien sowie im nördlichen Teil Andalusiens bisweilen nur rund ein Viertel des Normalwerts.

Aus dem Archiv: Wetterphänomen “Calima” über den Kanaren

Den Rekord stellte Alicante auf. Am Flughafen wurden 95 Millimeter Niederschlag gemessen – und damit knapp viermal so viel wie normal. Das bedeutete einen neuen, jemals gemessenen Höchstwert.

Wärmster März-Tag seit Beginn der Wetteraufzeichnungen

Bei den Temperaturen blieb der Monat hingegen unauffällig. Die Durchschnittstemperaturen lagen spanienweit betrachtet 0,1 Grad Celsius über dem Durchschnitt. Insbesondere die Kanaren und der Südosten meldeten verhältnismäßig kalte Tage, während der Rest des Landes überwiegend normale Temperaturen verzeichnete. Die Balearen und die Kanaren meldeten durchschnittliche Abweichungen von bis zu einem Grad.

Zu den Gesamtwerten des Monats trug eine Wärmephase Ende März bei. Die Temperaturen erreichten Werte deutlich über dem Durchschnitt. Extremadura, Andalusien und einigen Bereiche Kantabriens verzeichneten mehr als 30 Grad. Am letzten Tag des Monats wurde an sieben Stationen mit rund 31 Grad sogar der wärmste März-Tag seit Beginn der Wetteraufzeichnungen registriert. Dadurch wurden die ansonsten etwas kühleren Durchschnittswerte noch harmonisiert.

Wie sich das Wetter genau entwickelt, sehen Sie in unserer stets aktuellen Wettervorhersage für die Kanarischen Inseln. Nachfolgend geht es direkt zum…

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Johannes Bornewasser ist Herausgeber von Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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