Wegen Corona: Teneriffa behält Sonder-Beschränkungen bis Anfang November


Teneriffa muss mindestens zwei weitere Wochen mit Einschränkungen rechnen. Die Ampel für die größte der Kanarischen Inseln bleibt rot. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, werde die Lage Anfang November neu bewertet. Derzeit weist die Insel die meisten akuten Corona-Fälle auf.

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Mit 3032 aktiven Corona-Fällen weist Teneriffa knapp die Hälfte aller registrierten Positiv-Befunde auf. Die kanarische Regierung hat am Freitag beschlossen, die größte Insel zwei weitere Wochen mit Sonder-Beschränkungen zu belegen.

Bis zum 6. November steht die Ampel nun auf rot. Damit bleibt Teneriffa als einzige Insel in diesem Status. Das Ampelsystem war eingeführt worden, als die Corona-Lage auf den Kanaren unüberschaubar war. Mit der vereinfachten Ansicht sollte auf einen Blick erfassbar gemacht werden, wie groß die Gefahr von SARS-CoV-2 ist. Ab einem Inzidenz-Wert von 50 springt die Ampel seither um.

Nun teilte das regionale Gesundheitsministerium mit, dass der Status für zwei weitere Wochen bestehen bleiben soll. Die Situationsanalyse habe ergeben, dass die Fallzahlen eine anders lautende Entscheidung nicht zuließen.

Corona auf den Kanaren: Tendenz auf Gran Canaria sinkend, Teneriffa legt weiter zu

Teneriffa hatte die zu Beginn der zweiten Welle mit Abstand am stärksten betroffene Insel Gran Canaria in dieser Woche überholt. Inzwischen liegt die Nachbarinsel bei 2958 aktiven Fällen. Damit bleiben beide Inseln ihrer jeweiligen Tendenz treu: Auf Gran Canaria flachen die akuten Erkrankungen ab, während sie auf Teneriffa weiter zunehmen.

Mit 153 Positiv-Befunden binnen 24 Stunden stagnierte der Archipel beim Corona-Wachstum erneut. Der Unterschied lag in der Verteilung. Denn auf die größte Insel entfielen mit 123 Fällen diesmal rund 80 Prozent der neuen Befunde.

Corona-Beschränkungen auf Teneriffa bis mindestens 6. November

Inselpräsident Pedro Martín kündigte bereits an, dass die anhaltende Zunahme positiver Befunde Sanktionen nach sich ziehen könne. Der Politiker deutete Strafen für Masken-Muffel und Maßnahmen-Verweigerer an.

Aufgrund der Roten Ampel gelten auf Teneriffa strengere Regeln als auf anderen Inseln. Dazu gehören beispielsweise frühere Schließzeiten in Restaurants und Cafés. Ab 23 Uhr dürfen keine Gäste mehr angenommen werden, um Mitternacht wird dann komplett geschlossen.

Zudem dürfen maximal zehn Personen zusammenkommen. Auch das Rauchen in der Öffentlichkeit ist an den meisten Stellen untersagt. Bei den wenigen genehmigten Veranstaltungen darf kein Alkohol ausgeschenkt werden. Sportveranstaltungen finden generell ohne Publikum statt. In Ballungsgebieten gilt zudem eine generelle Maskenpflicht.

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Johannes Bornewasser

Johannes Bornewasser ist Herausgeber von Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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