Zweieinhalb Meter Hammerhai vor Teneriffa gesichtet


Die Teilnehmer eines Wal-Beobachtungs-Ausfluges staunten am Samstag nicht schlecht, als direkt vor ihrem Boot plötzlich ein zweieinhalb Meter langer Hammerhai auftauchte. Der Hai mit seiner prägnanten Kopf-Form schwamm eine Zeit lang mit dem Boot. Dann verschwand er wieder in der Tiefe des Atlantiks. Bilder der Sichtung finden Sie nachfolgend.

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Genau wie viele andere Meerestiere fühlen sich auch Hammerhaie vor den Kanarischen Inseln heimisch. Der Bereich zwischen Inselgruppen gilt für die „Sphyrnidae“ als nahezu perfekt. Auf der anderen Seite mögen sie in der Regel keine größeren Tiefen. Die wiederum gibt es rund um den kanarischen Archipel zur Genüge. Am Samstag jedenfalls sorgte wieder ein Hammerhai für Furore.

Plötzlich sei er aus der Tiefe aufgetaucht und habe sich das Ausflugsboot sehr genau angeschaut. Der Zweieinhalb-Meter-Hai war ein gern gesehenes Foto-Modell. Hammerhaie gelten als ruhige Zeitgenossen. Dennoch können sie dem Menschen gefährlich werden. Allerdings geschieht dies nur äußerst selten. Normalerweise sind sie so scheu, dass sie für Taucher und Schwimmer nur theoretisch eine Gefahr darstellen.

Atlantik vor den Kanaren ist Tummelplatz für Wale, Delfine, Rochen und viele weitere Meerestiere

Die See vor den Kanarischen Inseln ist Tummelplatz für die verschiedensten Meeresbewohner. Neben seltenen Hai-Sichtungen kommen dort vor allem Delfine, Grindwale, Meeresschildkröten und Rochen vor. Immer häufiger Begegnen Ausflügler inzwischen leider auch Treibgut aus Kunststoff. Dennoch gilt die See abseits der Küsten der Kanarischen Inseln als intakt mit guter Wasserqualität.

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Der Hammerhai von Samstag war voraussichtlich ein Einzelgänger. Als solche gelten die Tiere nämlich – obwohl sie auch schon in Gruppen von mehreren Hundert Exemplaren gesichtet wurden. Sie ernähren sich hauptsächlich von wirbellosen Tieren sowie Knochen- und Knorpelfischen. Bei größeren Exemplaren können auch andere Haie einschließlich kleinerer Vertreter der eigenen Art auf dem Speiseplan stehen. Vor allem aber mögen sie am Meeresgrund lebende Tiere wie beispielsweise Rochen. Diese spüren die Hammerhaie durch die am Cephalofoil, der Namen gebenden Verbreiterung am Kopf befindlichen Sinnesorgane auf.

Fotos der Hai-Sichtung vor Teneriffa finden Sie nachfolgend:

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Zweieinhalb Meter Hammerhai vor Teneriffa gesichtet

wurde veröffentlicht in: Aktuelles, Teneriffa