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Kanaren-Tourismus: Wer bleibt am längsten, wer gibt das meiste Geld aus?

Der Kanaren-Tourismus verändert sich. Quantitativ gibt es keine Überraschungen, qualitativ hingegen schon.

Von Johannes Bornewasser – letzte Änderung: – Lesedauer: 2 Minuten – 0 Leserkommentare bei Teneriffa News

Das Wichtigste in Kürze:
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  • Bis September kamen 4,7 Millionen britische Urlauber auf die Kanaren (plus 2,7 Prozent), während Norweger mit 15,1 Tagen am längsten bleiben.
  • Finnen geben mit 158,70 Euro pro Tag am meisten Geld aus, während nordische Urlauber im Vergleich zum letzten Vorpandemiejahr deutlich weniger werden.
  • Mehr als 65 Prozent der deutschen Urlauber buchen Pauschalreisen, während Spanier und Italiener bevorzugt Flug und Hotel getrennt buchen.
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Der „World Travel Market“ gilt als Barometer für den Kanaren-Tourismus. Der Archipel ist traditionell mit einer großen Delegation vertreten und wirbt für sich als Reiseziel. Ganz nebenbei werden zahlreiche Informationen veröffentlicht, so auch zu den aktuellen Tourismuszahlen.

Bei der Veranstaltung in London teilte die Kanaren-Delegation mit, bis September 4,7 Millionen britische Urlauber willkommen geheißen zu haben. Das waren 2,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Trend zu mehr Urlaubern bleibt damit bestehen. Allerdings ändert sich qualitativ etwas.

Wie die Vertreter der Kanaren mitteilten, habe sich die Aufenthaltsdauer vieler Urlauber verkürzt. Bei einigen klassischen Merkmalen der Touristen sei das Verhalten nach Nationalität sehr unterschiedlich. Briten bleiben mit 8,4 Tagen durchschnittlichem Aufenthalt eher kurz auf den Kanaren, wie der Vergleich mit anderen Ländern zeigt:

Nordische Länder für Kanaren-Tourismus wichtig

So führt Norwegen das Ranking der längsten Aufenthaltszeiten an. Urlauber von dort bleiben im Durchschnitt 15,1 Tage auf den Kanarischen Inseln. Finnen sind mit elfeinhalb Tagen zwar kürzer vor Ort, geben in der Zwischenzeit jedoch das meiste Geld aus.

Was für den Kanaren-Tourismus nach einer positiven Entwicklung klingt, hat einen Pferdefuß: Denn verglichen mit dem letzten Vorpandemiejahr ist die Reiselust der Urlauber aus Skandinavien und Finnland auf die Kanaren um fast ein Drittel gesunken.

Bei den Ausgaben liegen Finnen mit 158,70 Euro pro Tag abgeschlagen an der Spitze, es folgen Schweizer mit 142,80 Euro vor Briten mit 138,70 Euro. Inlandstouristen bleiben auch dabei am unteren Ende der Skala: Sie gaben knapp unter 112 Euro täglich aus.

Deutsche buchen vermehrt Kanaren-Pauschalreisen

Was die Urlaubsdauer angeht, bleibt das eigene Land ebenfalls am unteren Ende der Liste. Mit etwas weniger als einer Woche verbleiben Spanier am kürzesten auf den Kanaren. Es folgen Italiener mit 10,5 Tagen, vor Deutschen mit 11,1 Tagen, Schweden mit 11,2 und Schweizern mit 11,3 Tagen Durchschnittsaufenthalt.

Deutsche lieben weiterhin Pauschalreisen auf die Kanaren. Mehr als 65 Prozent entscheiden sich für ein Komplett-Reiseangebot. Bei Spaniern und Italienern liegt hingegen das getrennte Buchen von Flug und Hotel im Trend. In beiden Ländern nutzen nur etwa zwei von zehn Urlaubern Pauschalangebote.


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Über den Autor

Kanaren-Tourismus: Wer bleibt am längsten, wer gibt das meiste Geld aus?

wurde geschrieben von:

Johannes Bornewasser

Johannes Bornewasser ist Gründer und Herausgeber der Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zum Autorenprofil von .

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