Feuer auf Teneriffa sorgt für Beunruhigung


Ein Großbrand auf Teneriffa hat am Donnerstag viele Anwohner und Touristen beunruhigt. Die dunkle Rauchsäule breitete sich wie ein riesiger Pilz über dem Norden der Kanaren-Insel aus. Besorgte Menschen verständigten Polizei und Feuerwehr. Sie befürchteten einen Zwischenfall in einer der Industrie-Anlagen.

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Das Feuer war hingegen auf einem Bauernhof in Tacoronte ausgebrochen. Eine Halle, in der Zierpflanzen gelagert werden, war in Brand geraten. Da das Dach aus leicht entflammbaren Materialien bestand, bildeten sich schnell meterhohe Flammen. Unter anderem dort gelagerte Düngemittel sorgten zusätzlich für ein noch schnelleres Ausbreiten der Flammen sowie die dunkle Färbung des Rauchs.

In Sozialen Netzwerken wurden schnell diverse Aufnahmen der Rauchsäule gepostet. Zunächst war auch dort die Beunruhigung groß. Erst nach etwa einer Stunde gab es erste Entwarnungen durch informierte Anwohner.

Ein inzwischen gelöschtes Posting sprach von „möglicherweise schweren Umweltvergehen“. Ein Nutzer kommentierte nach rund anderthalb Stunden: „Bitte keine unwahren Horrorszenarien verbreiten. Es handelt sich um eine brennende Scheune, nichts weiter!“

Feuerwehr aus La Laguna und Santa Cruz über Stunden im Einsatz

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Die Feuerwehr aus La Laguna war umgehend ausgerückt. Wenig später stießen auch die Wehrleute aus Teneriffas Hauptstadt Santa Cruz hinzu und halfen bei den Löscharbeiten. Die Flammen wurden nach mehreren Stunden unter Kontrolle gebracht. Die Überreste der Halle mussten nicht zuletzt aufgrund der Mischung der brennbaren Substanzen jedoch deutlich länger bewacht werden, um mögliche Glutnester zu beobachten und auszulöschen.

Bei dem Feuer entstand erheblicher Sachschaden. Genaue Schätzungen stehen noch aus. Menschen wurden nicht verletzt. Die Ermittlungen dauern an.

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