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Hai besucht Teresitas-Strand auf Teneriffa, “Quallen” sorgen für Sperrung


Die beliebte Playa de las Teresitas ist von einem seltenen Gast besucht worden. An dem Strand auf Teneriffa schwamm plötzlich ein Hai. Außerdem musste ein anderer Strand wegen der Portugiesischen Galeere geschlossen werden.

Von Juan Martín Lesedauer: 2 Minuten

Sie gilt als besonders badefreundlich – und das lieben wohl nicht nur menschliche Badegäste an der Playa de las Teresitas. Der beliebte Strand auf Teneriffa hat am Samstag einen seltenen Badegast begrüßt. Denn plötzlich schwamm ein Hai durch die Gewässer der Playa.

Wie das städtische Koordinierungszentrum von Teneriffas Hauptstadt Santa Cruz bestätigte, habe der Hai eine kurze Stippvisite im Norden der Kanaren-Insel durchgeführt. Geschlossen wurde die Playa nicht.

Die Sicherheits- und Rettungsdienste der Stadt hätten “die Angelegenheit beobachtet”, teilte Cecopal mit. “Der Hai war durch die Südmündung” hinter die Wellenbrecher des Strandes gelangt. “Er wurde von Mitarbeitern des Roten Kreuzes und einigen Strandbesuchern gesichtet”, hieß es weiter.

“Er schwamm in Strandnähe, hauptsächlich in tiefen Bereichen, und gelangte durch die Nordmündung wieder hinaus”, heißt es seitens der Stadt nüchtern. Für die Badegäste hingegen bedeutete der Besuch eine spannende Abwechslung vom Badealltag. Die örtliche Polizei war ebenfalls alarmiert worden, konnte jedoch nichts weiter ausrichten.

Portugiesische Galeere legt anderen Strand auf Teneriffa lahm

Anders war das an der Playa Las Gaviotas. Der auf Teneriffa nur unwesentlich weiter nördlich gelegene Strand musste am Wochenende wegen der Portugiesischen Galeere geschlossen werden. Diese gelten aufgrund ihres Gifts als besonders gefährlich.

Portugiesische Galeere Teneriffa Las Gaviotas

An der Playa de Las Gaviotas sind am Wochenende zahlreiche Portugiesische Galeeren entdeckt worden. Foto: Cecopal

Tödlich ist die Portugiesische Galeere wenn überhaupt nur für Allergiker. Doch der Kontakt mit einer Physalia physalis, wie die Organismen korrekt heißen, ist für gesunde Menschen immerhin äußerst schmerzhaft.

Die Organismen zählen nicht zu den Quallen, ähneln diesen jedoch aufgrund ihrer Fortbewegung und wegen der Tentakel. Bei ausgewachsenen Physalia physalis werden diese mehrere Meter lang. Schwimmer entdecken sie meist erst dann, wenn es bereits zu spät ist.

Die Seeblasen kommen auf den Kanaren nur selten vor. Aufgrund der Überfischung der Meere fehlen jedoch die natürlichen Fressfeinde. Die Portugiesische Galeere steht bei Thunfischen auf der Speisekarte. Die bläulich schimmernden Lebewesen kommen wellenartig auf den Kanaren vor. Bereits Anfang Februar waren sie auf Teneriffa und einigen Nachbarinseln mehrfach gesichtet worden.

Die Portugiesischen Galeeren an der Playa Las Gaviotas gelten als eher klein. Dennoch wurde der Strand vorsorglich gesperrt. Badegäste werden gebeten, die Warnbeflaggung ernst zu nehmen.

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Juan Martín ist redaktioneller Mitarbeiter von Teneriffa News. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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