Es war ein kurzer Flirt mit Folgen: Sarah-Jayne Snow macht auf Teneriffa Urlaub. Dann lernt sie einen jungen Mann kennen. Die beiden kommen sich näher. Wochen später steht fest: Sarah ist schwanger. Doch es gibt ein Problem: Denn sie kennt weder den Namen des mutmaßlichen Vaters noch dessen Telefonnummer.
So entschließt sich Sarah für einen ungewöhnlichen Weg, den Vater ausfindig zu machen. Auf der Internet-Plattform Tiktok postet sie ein kurzes Video. Dazu legt sie einen Hastag an.
Der Begriff Hashtag setzt sich aus dem englischen Wort für Raute (hash) und Markierung (tag) zusammen. Ein Hashtag wird in sozialen Medien verwendet, um Beiträge zu einem Thema zu gruppieren. Beobachter können auf diese Weise einem Thema folgen, auch wenn die Beiträge dazu von verschiedenen Nutzern stammen.
Frau sucht Vater ihres Kindes mit Internet-Video:
Sarahs Hasthag lautet #helpmefindhim, also: Hilf mir, ihn zu finden. Dazu postet sie ein Bild der Beiden von besagtem Abend auf Teneriffa, eines von ihrem Ultraschall und ein Foto von der Partymeile in Playa de las Americas, auf der alles angefangen hatte.
Sarah schreibt auf diese Fotos mit weißer Schrift: „An den Mann, den ich im August auf Teneriffa im Veronica’s Strip kennengelernt habe…“ Dann wechselt das Bild und der Hinweis erscheint: „Du wirst im April 2023 Vater.“ Dazu steht der Hinweis, dass sie glaubt, der Mann lebe in Glasgow und arbeite in einem Einkaufscenter.
Urlaubsflirt auf Teneriffa mit Folgen
Und Sarahs Plan geht auf. Denn schon bald hagelt es Hinweise. Der häufigste davon: Es handelt es sich um einen jungen Mann mit dem Vornamen Steve. Die 30-Jährige könnte sich ob dieser Eingrenzung freuen, denn es sind sich einige User ganz sicher: „Ja, das ist Steve“, heißt es beispielsweise.
Doch andere Nutzer der Video-Plattform dämpfen die Euphorie: „Steve ist vor zwei Wochen bei einem Autounfall ums Leben gekommen“, ist dort weiter zu lesen. Andere Nutzer bestätigen das.
Nach Flirt auf Teneriffa: Lebt der Vater von Sarahs Kind noch?
Ob es sich dabei um einen Versuch handelt, dass Steve seiner Verantwortung aus dem Weg zu gehen versucht, oder ob er tatsächlich einen tragischen Unfall erlitten hat, ist bisher ungeklärt. Für die 30-Jährige steht unterdessen fest, dass sie weitersuchen möchte. Sarah kündigte an, einen DNA-Test durchführenlassen zu wollen.
Inzwischen hat Sarah weitere Videos gepostet. Die Frage einer anderen Nutzerin, ob es Neuigkeiten gibt, lässt sie hingegen bisher unbeantwortet. Die Suche geht vorerst also weiter.
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Nach Flirt auf Teneriffa: Frau sucht Vater ihres Kindes per Internet-Video
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