El Hierro und La Gomera wollen Spritpreise senken


Aus mitteleuropäischer Sicht gelten die Kanarischen Inseln als Benzinpreis-Paradies. Innerhalb des Archipels hingegen gibt es große Unterschiede. Insbesondere die Bewohner von La Gomera und El Hierro leiden unter den teils deutlich höheren Spritpreisen. Das soll sich nun ändern.

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„Alle Bürger der Kanarischen Inseln sollten unter gleichen Bedingungen leben können – unabhängig von der Insel, auf der sie geboren wurden.“ Mit diesem Grundsatz-Vorhaben eröffnete Fernando Clavijo, Präsident der Kanarischen Inselregierung, die Gespräche zum Thema Spritpreis-Senkungen.

An dem Treffen nahmen unter anderem der Minister für Wirtschaft, Industrie, Handel und Wissen, Pedro Ortega, sowie der Geschäftsführer der auf beiden Inseln tätigen Disa-Mineralöl-Gruppe, Bernabé Rodríguez-Pastrana, teil. Am Ende des Treffens stand zumindest eine erste Einigung: Die Benzinpreise auf La Gomera und El Hierro werden demnach in naher Zukunft sinken.

Kanaren: Benzin-Paradies mit Preis-Unterschieden

Ziel sei es, in allen Bereichen einen Archipel gleichberechtigter Inseln zu schaffen. Aus diesem Grund seien Gespräche wie diese nötig, fuhr Clavijo fort. Immerhin binnen der kommenden 15 bis 20 Tage solle ein weiteres Treffen stattfinden, nach dem es dann an die konkrete Umsetzung der Vorhaben gehe, hieß es weiter.

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Wie weit die Spritpreise dann genau sinken werden, ist bisher noch völlig ungewiss. Dies hänge laut Insidern auch von der Regierung ab, die für den betroffenen Mineralölkonzern Anreize schaffen müsse. Konkret werde es jedoch sehr wahrscheinlich tatsächlich noch im Laufe des Frühsommers, hieß es weiter.

Ihrem Ruf als Spritpreis-Paradies werden die Kanaren also sehr wahrscheinlich schon bald gerechter denn je.

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