Das Frühlingswetter hat den kanarischen Luftraum im vergangenen Monat immer wieder unberechenbar gemacht. 37 Flüge mussten umgeleitet werden. Die Betroffenen Maschinen waren meist auf dem Weg nach Teneriffa-Süd und Gran Canaria. Neben den Umleitungen mussten zahlreiche Flüge gestrichen werden.
Zuletzt wurde der Flugbetrieb nach Gran Canaria aufgrund starker Winde kurzfristig komplett eingestellt. Auf Twitter berichteten die spanischen Fluglotsen von starken Winden, die Landungen erheblich erschwerten.
Die Luftfahrtbehörde entschied sich dazu, den Verkehr auf dem Weg nach Gran Canaria vorübergehend zu stoppen, bis sich die Lage stabilisierte. In solchen Situationen habe die Sicherheit oberste Priorität. Piloten sind dazu angehalten, bei plötzlichen Änderungen der Windverhältnisse vorsichtig zu agieren und lieber erneut anzufliegen.
Kanaren: Schwerwinde gelten als gefährlich
Windscherungen gelten als eine der gefährlichsten meteorologischen Phänomene im Flugverkehr. Darunter wird im Allgemeinen eine plötzliche Änderung von Richtung und Geschwindigkeit des Windes verstanden.
Solche Bedingungen können sowohl beim Start als auch bei der Landung fatale Auswirkungen haben. Häufig entscheiden sich Piloten, die Landung in solchen Situationen abzubrechen, um Risiken zu vermeiden.
Auf den Kanaren besteht bei abgebrochenen Landungen aufgrund der sehr nah liegenden anderen Flughäfen auch die Möglichkeit, auszuweichen. Im Regelfall gibt es für solche Fälle bereits zuvor Ausweich-Pläne.
Die Gefahr der Windscherung nimmt insbesondere in Regionen mit komplexen geografischen Gegebenheiten zu. Die Kanarischen Inseln gehören in diese Kategorie. Piloten sind daher besonders geschult, um mit solchen Herausforderungen umzugehen.
Auch in den kommenden Tagen gilt das Wetter auf den Kanarischen Inseln als turbulent. Was genau erwartet wird, sehen Sie nachfolgend:
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