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So wurde der Waldbrand auf Gran Canaria ausgelöst


Der Waldbrand auf Gran Canaria hat bisher rund 300 Hektar Fläche und Wälder zerstört. Inzwischen steht fest, wie das Feuer ausbrechen konnte.

Von Juan Martín Lesedauer: 2 Minuten

Etwa 300 Hektar Fläche sind bereits von den Flammen zerstört worden. Dem Waldbrand auf Gran Canaria stehen neun Hubschrauber entgegen. Zudem arbeiten mehrere Bodentrupps gegen die Flammen an.

Immerhin geht die Einsatzleitung davon aus, das Feuer auf der Kanaren-Insel bald kontrollieren zu können. Die Wetterbedingungen über Nacht hätten dafür gesorgt, dass sich der am Dienstag ausgebrochene Waldbrand langsamer vorarbeitet.

Ersten Ermittlungen zufolge, konnte inzwischen geklärt werden, wie der Waldbrand auf Gran Canaria ausgebrochen war. Laut Polizeiangaben konnte der Hergang rekonstruiert werden. Demnach handelt es sich um ein menschengemachtes Feuer.

Arbeiter lösten Waldbrand auf Gran Canaria versehentlich aus

Laut Angaben der Guardia Civil habe ein 29 Jahre alter Mitarbeiter eines privaten Forstunternehmens das Feuer ausgelöst. Gemeinsam mit zwei Kollegen habe der Mann eine Fläche freigeschnitten. Dabei soll seine Motorsense das Feuer verursacht haben.

Wie die Ermittler erklärten, habe das Trio umgehend versucht, das Feuer zu löschen. Mit zwei Feuerlöschern und weiteren Mitteln habe man versucht, die Flammen zu ersticken. Doch der trockene Untergrund habe umgehend in Flammen gestanden.

Die Feuerwehr sei unmittelbar alarmiert worden. Doch auch die Wehrleute konnten ein übergreifen auf angrenzende Flächen und Waldstücke nicht mehr verhindern.

Neun Hubschrauber bekämpfen Waldbrand auf Gran Canaria

Die weiteren Untersuchungen zum Ausbruch sollen von der Umweltschutz-Spezialeinheit der Guardia Civil, Seprona, in Zusammenarbeit mit der Brandermittlungsbrigade Biif des Cabildo de Gran Canaria durchgeführt werden.

Unterdessen teilte die Inselverwaltung mit, dass sich die Flammen zuletzt langsamer ausgebreitet hätten. Zuvor hatten Westwinde das Feuer in Richtung des Pico de Las Nieves getrieben. Zudem waren Teile der Kiefern- und Ginsterwälder am Pico de La Gorra, bei Altos del Pozo und bei El Salado zerstört worden.

Die Anwohner mehrerer Häuser sowie Teilnehmer eines Ferienlagers wurden vorsorglich in Sicherheit gebracht. Neun Hubschrauber und rund 150 Mitarbeiter verschiedener Löschtrupps am Boden stellen sich der weiteren Ausbreitung des Waldbrands auf Gran Canaria entgegen.

Der Präsident von Gran Canaria, Antonio Morales, sagte, man müsse “abwarten, wie sich das Wetter entwickelt”. Doch man sei zuversichtlich, ein Übergreifen auf die Gegend von Valsequillo zu verhindern.


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Juan Martín ist redaktioneller Mitarbeiter von Teneriffa News. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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