Deutsche Urlauber tragen jeden vierten Euro auf die Kanaren


Die Kanarischen Inseln boomen wie nie. Und die Deutschen tragen den Löwenanteil bei. Jeder vierte Euro, der in Deutschland für Urlaub ausgegeben wird, landet auf den Kanaren.

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Mit 4,147 Milliarden Euro Umsatz hat der Deutsche Markt erheblichen Anteil am Aufschwung der Kanarischen Inseln. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 17,8 Milliarden Euro Umsatz in der Reisebranche erzielt. Damit trugen die Deutschen knapp jeden vierten Urlaubs-Euro auf die Kanaren.

Der hohe Umsatz, gepaart mit starken Belegungszahlen, macht den deutschen Markt für die Kanarischen Inseln so wichtig. Zumal die Deutschen zwar nur gut 20 Prozent der Touristen stellten, dabei jedoch mehr als 23 Prozent des Jahres-Umsatzes beitrugen. Das erklärte der kanarische Minister für Tourismus, Kultur und Sport, Isaac Castellano, im Rahmen der Eröffnung des kanarischen Standes auf der Internationalen Tourismusmesse ITB in Berlin.

Deutsche geben im Kanaren-Urlaub das meiste Geld aus

Pro Kopf gaben die Deutschen im Schnitt mehr als 1300 Euro aus. Das waren knapp 170 Euro mehr als Besucher der anderen Länder, was den deutschen Markt für die Kanarischen Inseln besonders wichtig mache.

Insbesondere im Winter gelten die Kanarischen Inseln nach wie vor als beliebteste Urlaubsdestination der Deutschen. Und dieser Trend sei ungebrochen, was die Reservierungen für die kommende Wintersaison schon jetzt erahnen ließen, sagte Castellano weiter.

Im Jahr 2017 hatten die Kanarischen Inseln das beste Ergebnis der Geschichte erreicht. 16 Millionen Touristen setzten insgesamt 17,8 Milliarden Euro um. Das entsprach einem Plus von 7,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Kanaren im Aufschwung – Trend kostet Millionen

Der Tourismus-Minister machte die enge Zusammenarbeit der Tourismusbranche mit der Politik für den Aufschwung verantwortlich. „Dies wird unsere Wirtschaft stärken, Arbeitsplätze schaffen und uns dabei helfen, als Volk zu wachsen“, sagte Castellano.

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Trotz der konsequenten Ausrichtung der Politik, beispielsweise um Schandflecke zu beseitigen und mit Millioneninvestitionen die Infrastruktur zu stärken, habe laut Branchenkennern jedoch insbesondere die schwierige politische Lage in vielen anderen Urlaubsdestinationen zu dem Boom beigetragen. Diesen Trend zu festigen sei demnach nun die größte Aufgabe der Administration.

Für das Jahr 2018 stimmen die Prognosen für Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote & Co. schon jetzt optimistisch. Ob die guten Zahlen jedoch auch bei einer Beruhigung der Lage im mittleren Osten langfristig gehalten werden können, gilt aktuell als ungewiss, dabei jedoch durchaus möglich.

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