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Kanaren-Sturm „Claudia“ ist da – schon 120 Einsätze

Sturm "Claudia" hat die Kanaren im Griff. Örtlich fielen bereits rund 100 Liter Regen pro Quadratmeter. Die Einsatzkräfte sind in Alarmbereitschaft.

Von Johannes Bornewasser – letzte Änderung: – Lesedauer: 2 Minuten – 0 Leserkommentare bei Teneriffa News

Das Wichtigste in Kürze:
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  • Sturmtief "Claudia" sorgt auf den Kanaren für mehr als 120 Einsätze, der Unterricht fiel vielerorts vorsorglich aus.
  • Bis zu 100 Liter Regen pro Quadratmeter und kräftige Sturmböen verursachen Überschwemmungen und Erdrutsche.
  • Die Unwetterwarnung für alle Inseln gilt weiter, Behörden raten dringend dazu, im Haus zu bleiben und Küsten zu meiden.
Unsere Mitglieder sehen hier eine praktische Zusammenfassung

Die Kanarischen Inseln sind in Alarmbereitschaft. Am Donnerstag wurden auf den westlichen Inseln Schüler vorsorglich vom Präsenzunterricht freigestellt. Die Einsatzkräfte berichteten am Morgen von mehr als 120 Einsätzen. Seit Mittwoch zieht eine Regenfront über den Archipel. Ihren Höhepunkt erreicht Sturmtief „Claudia“ in den kommenden Stunden.

Beginnend auf La Palma und El Hierro, zieht der Sturm am Donnerstag über La Gomera, Teneriffa und Gran Canaria hinweg bis nach Fuerteventura und Lanzarote. Das staatliche Wetteramt Aemet gab eine Unwetterwarnung der Stufen Orange und Gelb aus.

Flächendeckend wird vor teils heftigen Niederschlägen gewarnt. Dazu gilt eine Wellenwarnung für fast die kompletten 1500 Küsten-Kilometer der Kanarischen Inseln. Allein auf den großen Inseln wurden über Nacht mehr als 120 Einsätze gemeldet. Oft ging es dabei um Sturzbäche und Geröll, das von den Hängen der Kanaren abrutschte.

Kanaren-Unwetter bleibt über den Inseln

Insbesondere die Kombination aus örtlichem Starkregen mit bis zu 100 Litern pro Quadratmeter und kräftigen Sturmböen sorgte zwischen 22 Uhr am Mittwoch und dem frühen Donnerstagmorgen für zahlreiche Einsätze. Betroffen waren demnach insbesondere La Laguna und Icod de Los Vinos im Norden sowie Arona im Süden von Teneriffa.

Auf Gran Canaria gab es vor allem rund um Mogán, San Bartolomé de Tirajana und Agüimes Einsätze für die Rettungsdienste. Dort wird von überlaufenden Kanalisationen und Sturzbächen durch den Starkregen berichtet. Außerdem wurden auf mehreren Kanarischen Inseln Starkstromleitungen vom Wind abgerissen.

Kanaren-Sturm „Claudia“ soll am Donnerstag weiterziehen

„Claudia“ verliert nur langsam an Stärke, soll jedoch sukzessive von den Kanarischen Inseln aus weiterziehen. Über dem Atlantik erwarten die Meteorologen des staatlichen Wetteramts Aemet dann eine weitere Abschwächung.

Die Einsatzkräfte und die Regierung der Kanarischen Inseln bitten dringend darum, Aufenthalte im Freien auf ein Minimum zu reduzieren und vor allem Küstenbereiche zu meiden. Außerdem solle die Wetterlage beobachtet werden.

Wie sich das Wetter genau entwickelt, sehen Sie in unserer stets aktuellen Wettervorhersage für die Kanarischen Inseln. Nachfolgend geht es direkt zum…


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Über den Autor

Kanaren-Sturm „Claudia“ ist da – schon 120 Einsätze

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Johannes Bornewasser

Johannes Bornewasser ist Gründer und Herausgeber der Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zum Autorenprofil von .

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