Fahrerflucht, Falschgeld und ein Wunderheiler

Die Polizei von Teneriffa hat in diesen Tagen viel zu tun. Zum Wochenanfang nahmen die Beamten gleich mehrere Personen fest. Darunter einen selbsternannten Wunderheiler, der von einer Verwandten Geld ergaunert hatte, einen jungen Autofahrer und zwei mutmaßliche Geldfälscher. Die Einzelheiten.

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Fahrerflucht und unterlassene Hilfeleistung

Wegen gleich zwei schwerwiegenden Delikten muss sich ein 27-Jähriger vor Gericht verantworten. Der junge Mann hatte bereits am Sonntagmorgen eine 26-Jährige überfahren. Die Frau war zu Fuß auf dem Heimweg von einem Fest. Zwischen Adeje und Guía de Isora erfasste der Mann die Fußgängerin auf der TF-81 mit seinem Wagen. Anstatt Hilfe zu leisten, ließ er das Opfer auf der Straße liegen.

Andere Verkehrsteilnehmer fanden die junge Frau und verständigten den Notarzt. Sie liegt derzeit in der Uniklinik Nuestra Señora de la Candelaria in Santa Cruz. Der Zustand des Unfallopfers wird weiterhin als sehr ernst beschrieben.

Der Unfallfahrer stellte sich erst am Abend der Polizei. Ob bei ihm Alkohol im Spiel war, ist noch nicht bekannt. In jedem Fall muss sich der Man nun wegen Fahrerflucht und unterlassener Hilfeleistung vor Gericht verantworten.

Polizei nimmt Geldfälscher in Costa Adeje fest

Falsche 100-Euro-Scheine haben am Montag die Lokalpolizei von Costa Adeje auf den Plan gerufen. Zwei mutmaßliche Geldfälscher hatten mit ihren „Blüten“ einen Taxifahrer und ihre Hotelrechnung bezahlt.

Wie die Lokalpolizei berichtet, sei der Schwindel nach der Bezahlung aufgefallen. Die herbeigerufenen Beamten ermittelten schnell den Aufenthaltsort der mutmaßlichen Fälscher. Sie verfolgten die Spur bis in das Hotelzimmer der zwei Männer zurück. Dort habe die Nationalpolizei 25 weitere 100-Euro-Scheine sichergestellt.

Die Qualität der Fälschungen gilt laut Experten als „sehr gut“. Dennoch flog der Schwindel auf. Die beiden Männer wurden festgenommen und müssen sich in Kürze vor einem Schnellgericht verantworten.

„Wunderheiler“ bringt Verwandte um ihr Erspartes

Wegen besonders dreisten Betrugs wird in Costa Adeje gegen einen 65-Jährigen ermittelt. Der Mann hatte einer Verwandten versprochen, sie von ihrem „bösen Blick“ zu heilen. Für das Ritual verlangte er 400 Euro. Außerdem benötige er für die Zeremonie teuren Schmuck, erklärte er seinem Opfer. Diesen verkaufte er später einem Gold-Händler.

Nachdem der mutmaßliche Betrüger aufgeflogen war, wurde er von der Polizei festgenommen. Er wurde dem Schnellgericht in Arona überstellt.

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Veröffentlicht in: Teneriffa, Adeje, Aktuelle Nachrichten, Costa Adeje, Guia de Isora, Santa Cruz

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