Die Kanaren gelten gemeinhin als Region mit extrovertierten Bewohnern und Gästen. Die Stadt Puerto de la Cruz im Norden Teneriffas möchte ihrem touristischen Auftrag mit Angeboten jeglicher Art gleichermaßen gerecht werden, wie dem Anspruch auf Ruhe für Anwohner. Dazu gibt es in den kommenden Wochen dutzende Messungen überall in der Stadt.
Bereits im vergangenen Jahr beauftragte die Abteilung für nachhaltige Stadtentwicklung und Planung der Stadtverwaltung von Puerto de la Cruz die Erstellung einer Akustik-Studie und eines Aktionsplans für lärmempfindliche Gebiete. Ziel der Maßnahme ist es, ein exaktes Bild der aktuellen Situation in der Gemeinde zu erhalten.
Stadtrat David Hernández sagt, dass „wir uns nicht nur mit den täglichen Problemen im Zusammenhang mit der Lärmbelästigung befassen, sondern auch ein mittelfristiges Management planen müssen.“ Ziel sei es, dass „das Recht auf Ruhe nicht mit der Freizeitgestaltung und dem Leben in einer Touristenstadt kollidiert“.
Derzeit führen die mit der Erstellung der städtischen Lärmkarte beauftragten Akustiker Messungen an verschiedenen Stellen im Stadtzentrum durch. Die gewonnen Daten sollen dann in einen zu erstellenden Lärm-Aktionsplan für Puerto de la Cruz einfließen. Dies ist gleichzeitig der nächste Schritt im geplanten Prozess.
Teneriffa: Puerto de la Cruz will gegen Lärm vorgehen
Das Dokument, das aus dieser Studie hervorgeht, wird die akustische Zonierung in Übereinstimmung mit den Bestimmungen des Königlichen Dekrets 1367/2007 maßgeblich beeinflussen. Darin geregelt sind Ziele und Grenzwerte für Schallemissionen. Zudem gibt es konkrete Empfehlungen für Gemeinden wie Puerto.
Alle verknüpften Aktionen stehen im Zusammenhang mit dem Umweltprogramm „Proactivas 2023“. Darin wird bereits seit Januar unter anderem das Thema Lärmbelästigung aufgearbeitet. Seinerzeit wurde unter anderem festgelegt, an welchen Stellen gemessen werden soll. Diese Messungen werden nun im Februar durchgeführt.
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Leserkommentare zu:
Lärm-Belästigung auf Teneriffa: Puerto de la Cruz vermisst die ganze Stadt
Vielleicht sollte man auch mal in der Nacht auf den Lärm achten. Laut aufheulende Motorräder, die dann gleich mehrfach die Straße hoch- und runterfahren. Autos können das auch sehr gut. Und zu allem Überfluss muss dann noch das Altglas (ich bin für Recycling) aus den Gaststätten und Restaurants entsorgt werden.
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