Waldbrand auf Teneriffa hat schon mehr als 330 Hektar Wald zerstört
Vier Hubschrauber und 88 Helfer stellen sich aktuell den Waldbränden auf Teneriffa entgegen. Eine Feuerwalze ist nicht unter Kontrolle.
Johannes Bornewasser
Johannes Bornewasser ist Gründer und Herausgeber der Teneriffa News, Ihrem Kanaren-Experten seit 2011. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zum Autorenprofil von Johannes Bornewasser.
10.04.2018, 18:492 Min. Lesezeit
Die Rauchentwicklung der Waldbrände auf Teneriffa erschwert die Hilfe aus der Luft. Foto: Rettungsdienst Teneriffa
Vier Hubschrauber und 88 Helfer stellen sich aktuell den Waldbränden auf Teneriffa entgegen. Doch eine der beiden Feuerwalzen ist noch immer nicht unter Kontrolle. Am Dienstag waren bereits mehr als 330 Hektar Wald zerstört. Das Feuer wurde wohl durch Menschen ausgelöst. Die Einzelheiten:
Mit Hilfe von 34 Forstarbeitern, 43 Beamten der militärischen Notfalleinheit „UME“ aus Teneriffa sowie elf Kollegen der Nachbarinsel Gran Canaria und vier Hubschraubern wird weiterhin gegen die Waldbrände auf Teneriffa angekämpft.
Waldbrand auf Teneriffa wohl von Menschen ausgelöst
Derweil wurde bekannt, dass der Waldbrand am Sonntagabend gegen 20.50 Uhr ausgebrochen war. Ein Wanderer hatte ein etwa 20 Quadratmeter großes Feuer in der Nähe von Madre del Agua gemeldet. Die alarmierte Feuerwehr wurde ab etwa 22.30 Uhr von den Forstbrigaden unterstützt, um die sich schnell ausbreitenden Flammen zu bekämpfen. Kurze Zeit später wurde auch Hilfe der „UME“ angefordert.
Unterdessen gab Inselpräsident Carlos Alonso gemeinsam mit Technikern auf einer Pressekonferenz bekannt, dass die Ursache des Feuers wohl menschlichen Ursprungs sei. „Es sieht nach Absicht oder zumindest persönlicher Nachlässigkeit aus“, doch man wolle sich aktuell voll und ganz den Löscharbeiten widmen und keinen weiteren Spekulationen, hieß es.
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