Waldbrand auf Teneriffa hat schon mehr als 330 Hektar Wald zerstört


Vier Hubschrauber und 88 Helfer stellen sich aktuell den Waldbränden auf Teneriffa entgegen. Doch eine der beiden Feuerwalzen ist noch immer nicht unter Kontrolle. Am Dienstag waren bereits mehr als 330 Hektar Wald zerstört. Das Feuer wurde wohl durch Menschen ausgelöst. Die Einzelheiten:

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Mit Hilfe von 34 Forstarbeitern, 43 Beamten der militärischen Notfalleinheit „UME“ aus Teneriffa sowie elf Kollegen der Nachbarinsel Gran Canaria und vier Hubschraubern wird weiterhin gegen die Waldbrände auf Teneriffa angekämpft.

Immerhin die westliche Feuerfront, die sich in Richtung Vilaflor durch die Wälder gefressen hatte, gilt inzwischen als kontrolliert. Schwieriger sieht es dagegen im nordöstlichen Teil des Waldbrand-Gebiets aus. Dort dauern die Löscharbeiten an. Dichter Rauch erschwert dabei die Unterstützung aus der Luft. Zudem gelten auch die Wetterbedingungen weiterhin als brandunterstützend.

Waldbrand auf Teneriffa wohl von Menschen ausgelöst

Derweil wurde bekannt, dass der Waldbrand am Sonntagabend gegen 20.50 Uhr ausgebrochen war. Ein Wanderer hatte ein etwa 20 Quadratmeter großes Feuer in der Nähe von Madre del Agua gemeldet. Die alarmierte Feuerwehr wurde ab etwa 22.30 Uhr von den Forstbrigaden unterstützt, um die sich schnell ausbreitenden Flammen zu bekämpfen. Kurze Zeit später wurde auch Hilfe der „UME“ angefordert.

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Unterdessen gab Inselpräsident Carlos Alonso gemeinsam mit Technikern auf einer Pressekonferenz bekannt, dass die Ursache des Feuers wohl menschlichen Ursprungs sei. „Es sieht nach Absicht oder zumindest persönlicher Nachlässigkeit aus“, doch man wolle sich aktuell voll und ganz den Löscharbeiten widmen und keinen weiteren Spekulationen, hieß es.

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