Wanderung trotz Calima: 69-Jähriger auf Teneriffa vermisst

Mit einer Wanderung während der Calima-Wetterlage hat sich ein 69-Jähriger am Wochenende in große Gefahr gebracht. Der Norweger war trotz aller Warnungen seinem Hobby nachgegangen. Der Mann wird nun vermisst und seither gesucht.

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Wie die Rettungskräfte mitteilten, sei der Mann laut Angaben seiner Ehefrau am Sonntagabend nicht von seiner Wanderung nach Hause gekommen. Daraufhin hatte diese die Polizei verständigt. Noch am Sonntagabend rückte ein Suchkommando aus.

Der Mann war von Puerto Rico aus aufgebrochen. Die Suchaktion konzentrierte sich daher zunächst auf das Gebiet Baranco de Aguas de la Perra sowie das Wandergebiet oberhalb von Puerto Rico, wo das Paar während des Urlaubs wohnt. Aufgrund der Calima und der damit verbundenen starken Windböen konnte die Suchmannschaft nicht aus der Luft unterstützt werden und musste zunächst allein ausrücken.

Da die Suche ohne Luftunterstützung erfolglos bliebt, genehmigte die Staatsanwaltschaft am Montag die Lokalisierung des Smartphones. Auf diese Weise konnte der letzte bekannte Aufenthaltsort auf das Barranco Balito eingegrenzt werden. Die Suche ist dort jedoch enorm schwierig, da das Gelände sehr unzugänglich ist.

Während die Suchaktion andauert, betonten die Retter erneut die Gefahr extremer Wetterlagen wie einer Calima. Was genau bei diesem Wetterphänomen geschieht, sehen Sie jetzt hier.

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