Sie gehört zu den seltsamsten Sprachen der Welt: Auf La Gomera unterhalten sich Einheimische mit einer eigenen Pfeif-Sprache. Diese Art der Kommunikation war früher weit verbreitet. Heute hat die Kanareninsel mit der für Außenstehende eher befremdlichen Sprache ein Alleinstellungsmerkmal.
Die Pfeiflaute erinnern an das Zwitschern der Kanarienvögel, doch sie sind weit mehr als Vogelgesang. Einheimischen können damit komplexe Konversationen führen – und das über eine Distanz von bis zu acht Kilometern.
Nun bedrohen Mobiltelefone und andere Kommunikationsmittel die Sprache la Gomeras. Doch künftig sollen Schulkinder „El Silbo“ (übersetzt: der Pfiff) wieder lernen und somit die jahrhundertealte Tradition fortsetzen.





















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La Gomeras Pfeif-Sprache wird wieder gelehrt
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