Auf Teneriffa wird es in Kürze eine eigene Wetterstation geben. Als Reaktion auf die schlechte Vorbereitung auf das jüngste Unwetter hatten die Lokalpolitiker Teneriffas eine solche Maßnahme erneut gefordert. Diesmal gab die Inselregierung grünes Licht für ein entsprechendes Projekt. In Kürze soll es ein Wetterradar für Teneriffa und die Nachbarinseln geben.
Unwetter-Bilanz: Schaden in Millionenhöhe
Wie die Inselregierung nun mitteilte, soll die Wetterstation vom staatlichen Wetteramt Aemet bei Teno Alto im Bereich von La Cruz de Gala errichtet und betrieben werden. Der Bürgermeister der Hauptstadt Santa Cruz, wo die Unwetter am schlimmsten gewütet und eine Frau in den Tod gerissen hatten, hatte den Wetterdienst scharf kritisiert. Es sei von weniger als der Hälfte an Regenwasser die Rede gewesen. „Wie sollen wir uns dann auf so ein Unwetter vorbereiten“, wurde José Manuel Bermúdez zitiert.
Die geplante Wetterstation soll nun dabei helfen, sich rechtzeitig auf Extrem-Wetterlagen vorzubereiten. Außerdem soll der zuletzt meist ungenaue Wetterbericht für die Kanarischen Inseln so stabilisiert werden.
Aufräumarbeiten laufen, Teresitas-Strand bleibt gesperrt
Auf Teneriffa hatten die Unwetter einen Schaden in Millionenhöhe angerichtet. In der Stadt sind die Aufräumarbeiten noch immer im Gange. Und auch der beliebte Tereritas-Strand vor den Toren von Santa Cruz bleibt weiter gesperrt. Dort waren nach den schweren Unwettern neben tonnenweise Unrat auch viele im Unwetter verendete Tiere aus dem Gebirge angespült worden. Ratten und andere Aasfresser sind dort seither zuhauf anzutreffen. Die Polizei sperrte den Strand daraufhin aus hygienischen Gründen.
Allein die Forderungen von Privatpersonen belaufen sich nach offiziellen Schätzungen auf rund 10 Millionen Euro. Derzeit geht die Stadt von 1700 Betroffenen aus, denen öffentliche Hilfe zustehe. Hinzu kommen Kosten für diverse öffentliche Reparaturen, Aufräumarbeiten und den Bau der Wetterstation.
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Nach Unwetter: Teneriffa bekommt eine Wetter-Station
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