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Waldbrand auf Teneriffa: Schon 70 Hektar verbrannt – jetzt werden Drohnen eingesetzt

Mindestens 70 Hektar Wald und Fläche auf Teneriffa sind verbrannt. Nun sollen Drohnen ins Zentrum des Feuers geschickt werden.

Von Johannes Bornewasser – letzte Änderung: – Lesedauer: 2 Minuten – 0 Leserkommentare bei Teneriffa News

Der Waldbrand auf Teneriffa hat über Nacht weitergelodert. Immerhin war es windstill, so dass sich die Flammen in normalem Tempo ausbreiteten. Bis zum Abend waren bereits 70 Hektar Wald und Fläche zerstört, berichten die Behörden.

„Die Arbeiten werden fortgesetzt, um so schnell wie möglich die vollständige Kontrolle zu erlangen“, sagte die Präsidentin der größten Kanaren-Insel, Rosa Davila.

Das bedeutet: Die über Nacht ausgesetzte Luftunterstützung hat am Dienstagmorgen die Arbeit wieder aufgenommen. Zur genaueren Koordinierung und für exakte Informationen zum Feuer auf Teneriffa möchte die Einsatzleitung jetzt Drohnen in dessen Zentrum schicken.

Waldbrand auf Teneriffa zerstört bereits 70 Hektar Fläche

Die Politikerin berichtet von einer „ruhigen Nacht“. Gemeint ist damit keineswegs, dass die Bodentrupps wenig zu tun gehabt hätten. Doch zumindest das Wetter sorgte nicht für eine exponentielle Ausbreitung des Feuers.

Laut Davila habe der Waldbrand auf Teneriffa allein bis 21 Uhr am Montagabend rund 70 Hektar Wald und Fläche zerstört. Wie stark er sich über Nacht wirklich ausbreitete, solle im Laufe des Dienstags geklärt werden.

Zerstört wurden bisher hauptsächlich Buschland und Ginster. Der Radius des Feuers betrage etwa 3,5 Kilometer. Um diesen Brandherd herum gibt es weitere kleinere Brandausbrüche, ausgelöst meist durch den Funkenflug. Besonders schnell entzündlich sind Eukalyptusbäume mit ihrem hohen Anteil ätherischer Öle.

Drohnen gegen Waldbrand auf Teneriffa

„Die Nacht verlief stabil und ohne nennenswerte Zwischenfälle“, sagte Teneriffas Umweltministerin, Blanca Pérez, am Dienstag: „Heute werden wir Drohnen einsetzen, um Krisenherde zu lokalisieren und gezielte Lufteinsätze effektiver zu gestalten.“

Laut Pérez sei „die Wettervorhersage gut, aber wir sind weiterhin wachsam“. Die Umweltministerin verließ die Einsatzzentrale über Nacht nicht. Das operative Koordinierungszentrum der Insel (CECOPIN) stand in ständigem Kontakt mit der Einsatzleitung vor Ort.

Davila fuhr unterdessen nach Santiago del Teide, um dort mit Betroffenen zu sprechen. Viele von ihnen zeigten sich schon kurz nach dem Ausbruch des Feuers nervös. In der Region hatte bereits 2007 ein großer Waldbrand gewütet. Fünf Jahre später gab es einen weiteren Ausbruch.

https://twitter.com/rdavmam/status/1949870378194522152

Alles zum Waldbrand auf Teneriffa

Der jüngste Waldbrand in der Region war am Montagmittag gegen 14 Uhr ausgebrochen. Schnell standen größere Teile des trockenen Hinterlands in Flammen. Die Region ist von einer Hitzewelle und Dürreperiode betroffen.

Am Dienstag werden weitere Informationen zum genauen Stand der Dinge erwartet. Alle Informationen dazu finden Sie auf unserer Sonderseite zum Waldbrand auf Teneriffa.


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Über den Autor

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Johannes Bornewasser

Johannes Bornewasser ist Gründer und Herausgeber der Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zum Autorenprofil von .

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