Waldbrand auf Teneriffa zerstört 6000 Quadratmeter Busch
Im Norden von Teneriffa hat es am Mittwoch gebrannt. 6000 Quadratmeter Fläche wurden zerstört. Die Feuerwehr hat inzwischen Kontrolle über das Feuer.
Juan Martín
Juan Martín ist Journalist bei Teneriffa News. Er ist auf den Kanaren zu Hause und kennt sich dort bestens aus. Zum Autorenprofil von Juan Martín.
29.03.2023, 18:392 Min. Lesezeit
ArchivbildEin Lösch-Hubschrauber bekämpft einen Waldbrand auf den Kanaren aus der Luft.
Die Feuerwehr in Teneriffas Norden musste früh raus. Gegen 5.50 Uhr ging am Mittwoch ein Notruf ein. Die Leitstelle entsandte umgehend die Feuerwehr nach Icod del Alto in der Gemeinde Los Realejos.
Wie die Leitstelle des Notfall und Sicherheitskoordinations-Zentrums Cecoes mitteilte, war ein Flächenbrand ausgebrochen. Die Flammen fraßen sich zunächst schnell voran.
Teneriffas Präsident Pedro Martín berichtete im kanarischen Radio, dass „das Feuer nicht natürlich entstanden zu sein scheint“. Auch der Bürgermeister von Los Realejos, Adolfo González, zeigte sich besorgt.
Archiv-Video von Waldbränden auf Teneriffa:
Polizei ermittelt nach Waldbrand auf Teneriffa
Während verschiedene Verantwortliche informiert und zu einem Krisenstab gebeten wurden, war die Feuerwehr längst in vollem Einsatz. Trotz Trockenheit und Hitze gelang es den Wehrleuten, den Waldbrand unter Kontrolle zu bringen.
Die Bilanz des Feuers sind rund 6000 Quadratmeter zerstörte Sträucher und Flächen. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
Waldbrand-Gefahr auch auf Gran Canaria
Auf Gran Canaria herrscht unterdessen ein Brandrisiko-Alarm. Ab einer Höhe von 1000 Metern im Norden und 400 Metern in den übrigen Insel-Teilen gelten besondere Vorsichtsmaßnahmen.
Auf den Kanarischen Inseln war es in den vergangenen Wochen für den März unnatürlich heiß und trocken. In den kommenden Tagen verbleiben die Höchst-Temperaturen auf den Kanaren örtlich jenseits der 30-Grad-Marke.
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