42 Flüchtlinge erreichen die Kanaren in einem Boot

Fischer haben am Dienstag ein Flüchtlingsboot vor Gran Canaria entdeckt. Gemeinsam mit einem von Touristen gecharterten Ausflugsboot konnten die 42 Menschen afrikanischer Herkunft an Land gebracht werden. Dort wurden sie umgehend medizinisch betreut.

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Unter den in Europa Schutzsuchenden befinden sich auch eine schwangere Frau sowie ein dreijähriges Mädchen. Wie die Polizei und zahlreiche Zeugen berichteten, seien die Flüchtlinge bei ihrer Ankunft zwar erschöpft, jedoch den Umständen entsprechend bei guter Gesundheit gewesen.

Die gefährliche Überfahrt in einem kleinen, nicht hochseetauglichen Boot, habe rund fünf Tage gedauert, erklärten die Flüchtlinge. Neben dem Mädchen und der schwangeren Frau befanden sich fünf weitere Frauen und 35 Männer an Bord.

Einheimische und Touristen helfen Flüchtlingen auf Gran Canaria

Die Gruppe fand sich erst zur Überfahrt in der westafrikanischen Hafenstadt Nouadhibou zusammen. Die meisten Menschen stammen aus Mauretanien und dem Senegal. Sie hatten zu diesem Zeitpunkt also bereits eine mehrwöchige Flucht auf dem Festland hinter sich.

Trotz der hohen Arbeitslosigkeit und Armutsproblemen auf den Kanaren, hießen die Einheimischen die Flüchtlinge willkommen und boten ihre Hilfe an. Bis die Behörden das weitere Vorgehen festgelegt haben, werden die Flüchtlinge von Mitarbeitern des Roten Kreuzes betreut.

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Veröffentlicht in: Kanaren, Aktuelle Nachrichten

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