Corona-Ampel auf den Kanaren: Was ist erlaubt, was verboten?


Die Kanarischen Inseln sind die Region mit der aktuell niedrigsten Covid-19-Rate Spaniens. Der Archipel hat ein Ampelsystem eingeführt, um auf einen Blick zu zeigen, welche Insel wie schwer betroffen ist. Doch wann ist eigentlich was erlaubt? Wir erklären es.

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Teneriffa ist die derzeit einzige Kanaren-Insel, deren Corona-Ampel auf rot steht. Das passiert, wenn die 14-Tage-Inzidenz, also die Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner in einem Zeitraum von zwei Wochen, den Wert von 50 überschreitet. Außerdem können zwei weitere Faktoren die Umstellung auf eine rote Ampel auslösen: Mehr als vier Prozent positive Corona-Tests oder wenn die Anzahl neu gemeldeter Fälle die Marke von 150 übersteigt.

Für eine gelbe Ampel müssten die Neu-Infektionen zwischen 25 und 150 liegen, die Rate der Positiven Tests aber unter vier Prozent bleiben. Die Inzidenz dürfte die 50 ebenfalls nicht überschreiten. Hingegen bleibt die Ampel grün, wenn die Inzidenz unter 25 liegt und der Prozentsatz der positiven PCR-Tests ebenfalls unter vier bleibt.

Das sind die Corona-Regeln auf den Kanaren

Bis mindestens zum 20. November weist Teneriffa als derzeit einzige Insel eine rote Ampel auf. Die übrigen Inseln stehen auf grün. Eine gelbe Ampel ist nicht aktiv. Was genau das für die Inseln bedeutet, lesen Sie nachfolgend:

Sonderregeln für Inseln mit roter Ampel

Auf Inseln mit roter Ampel herrscht ein generelles Versammlungsverbot für Gruppen von mehr als zehn Personen. Restaurants und Bars – auch in Hotels – müssen um Mitternacht schließen. Bereits ab 23 Uhr dürfen keine neuen Gäste mehr empfangen werden. Zudem werden verschiedene, nicht zwingend benötigte Tageseinrichtungen geschlossen.

Außerdem gelten auch alle Sonderregeln für Inseln mit grüner Ampel, sofern die rote Ampel nicht strengere Einzelregelungen vorsieht. Zu den weiteren Maßnahmen zählen die folgenden:

Sonderregeln für Inseln mit grüner Ampel

Alle Menschen ab einem Alter von sechs Jahren müssen im öffentlichen Raum eine Gesichtsmaske tragen – dies gilt unabhängig davon, ob ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Ausnahmen gelten lediglich in nicht bewohnter, freier Natur und am Arbeitsplatz, wenn es ausdrücklich keine Ansteckungsgefahr für Mitarbeitende gibt und das Hygienekonzept des jeweiligen Betriebs dies zulässt.

Feiern und Veranstaltungen mit mehr als zehn Personen müssen vom kanarischen Gesundheitsdienst genehmigt werden. Davon ausgenommen sind einige Aktivitäten, wie die folgenden: Hochzeiten, die Erstkommunion, Taufen und ähnliche Rituale, Bestattungen, Sportveranstaltungen ohne Publikum und religiöse Zeremonien.

Bei Zusammenkünften von Personen, die nicht im selben Haushalt leben, wird eine maximale Personenzahl von zehn empfohlen. In Gastronomie-Betrieben gilt dies als Vorgabe – im Innen- und Außenbereich.

Das Hotel- und Gaststättengewerbe schließt um spätestens 1 Uhr nachts. Ab Mitternacht dürfen keine neuen Gäste mehr empfangen werden.

Auf allen öffentlichen Straßen gilt ein generelles Rauchverbot. Das Reisen zwischen den Inseln bleibt hingegen erlaubt.

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Über den Autor
Johannes Bornewasser

Johannes Bornewasser ist Herausgeber von Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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