Der Senator der Agrupación Socialista Gomera (ASG), Fabián Chinea Correa, fordert mehr Sicherheitsressourcen auf den „Grünen“ Kanarischen Inseln. Der Politiker sagte, eine Erhöhung der Mitarbeiter-Anzahl, zum Beispiel bei der Guardia Civil, sei auf La Palma, La Gomera und El Hierro alternativlos.
Chinea sagte, dass die derzeitigen Personalkapazitäten nicht ausreichen würden, um die Sicherheit zu garantieren. Laut dem Politiker sei es inakzeptabel, dass oft nur eine einzelne Patrouille für die ganze Insel verfügbar sei. Die Reaktionsfähigkeit in Notfällen sei stark eingeschränkt.
Bei einem Auftritt in Madrid kritisierte der ASG-Vertreter die spanische Regierung dafür, offene Stellen auf den Kanaren nicht zu besetzen. Zudem seien die Bedingungen inakzeptabel. Das Personal sei nicht mehr den Bedürfnissen der Sicherheitslage vor Ort entsprechend ausgestattet.
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Das Fehlen von Anreizen sei ein Problem. So würden zu wenig Beamte dazu animiert, auf eine der kleineren Inseln zu wechseln. Es sei daher denkbar, territoriale Vergütungen, die anderen Polizeidiensten angeboten werden, einzuführen.
So sei die Rekrutierung in der Region schwierig. Zudem könne kaum eine Bindung hergestellt werden. Chinea warnte, dass viele Einheiten derzeit mit Praktikanten arbeiteten, die nach ihrer Ausbildung häufig wieder auf die spanische Halbinsel zurückkehren.
Tourismus und Sicherheit auf La Gomera
Während Chinea über die veränderte demografische Lage auf den Inseln sprach, hob er insbesondere den Anstieg des Tourismus auf La Gomera hervor. Diese saisonale Zunahme der Personenzahlen vor Ort erfordere eine größere Zuweisung von Personalressourcen und Material.
Der Politiker wies darauf hin, dass im Schiffsverkehr ein bemerkenswerter Anstieg zu verzeichnen sei, was zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen notwendig mache.
Der Druck auf die Sicherheitskräfte nehme mit dem Anwachsen der auch zwischen den Saisons zunehmenden Tourismusströmen zu. Die Sicherheit der Besucher und der lokalen Bevölkerung müsste stets höchste Priorität haben.
Chinea appellierte an die Zentralregierung, aktiv zu werden. Eine nachhaltige Erhöhung der Personalstärke und eine Modernisierung der eingesetzten Mittel seien unerlässlich. Letztlich müsse die Sicherheit der Bevölkerung und der Touristen in dieser Region gewährleistet sein.
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