Auf der Überfahrt von Gran Canaria nach Teneriffa hat am Donnerstag eine Schnell-Fähre ein Ausflugs-Boot gerammt. Dabei sei die Besatzung des kleines Bootes über Bord gegangen, hieß es. Zunächst war von 15 Verunglückten ausgegangen und eine große Suchaktion anberaumt worden. Die Einzelheiten.
Die Schnell-Fähre zwischen Las Palmas de Gran Canaria und Santa Cruz de Tenerife gehört zu den Standard-Verbindungen für Pendler und Ausflügler. Gleich mehrfach täglich legt das Schiff ab und befördert so Hunderte Personen zwischen den Inseln hin und her. Am Donnerstagnachmittag wurde diese Routine jedoch jäh unterbrochen.
Unfall auf See vor den Kanarischen Inseln
Auf See bemerkten Crew und Passagiere der Fähre einen Aufprall. Das Schiff steuerte daraufhin wieder den Hafen an. Amateuraufnahmen (am Ende des Beitrags) zeigen, wie die Fähre mit Schlagseite den Pier erreicht.
Nach der Rückkehr bemerkten die Verantwortlichen, dass der gerammte Gegenstand ein anderes Boot gewesen sein muss. Umgehend wurden ein Rettungshubschrauber und ein Rettungsboot zur Unfallstelle beordert. Zusätzlich wurden andere Schiffe in der Nähe aufgefordert, sich dort hin zu begeben.
Zunächst waren die Retter davon ausgegangen, dass sich bis zu 15 Personen im Wasser befinden könnten. Doch mit der Rettung des ersten Betroffenen gab es Entwarnung: Der Schiffbrüchige berichtete, dass lediglich zwei weitere Personen an Bord gewesen seien. Diese waren bereits ausfindig gemacht und ebenfalls gerettet worden.
Amateurvideo zeigt Fähre mit Schlagseite
Zwei der drei Männer mussten mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden, der dritte Schiffbrüchige blieb unverletzt.
Wie es zu dem Unfall kommen konnte und wie hoch der Schaden genau ist, soll nun von Sachverständigen geklärt werden. Die Ermittlungen dauern an.
Ein Amateurvideo zeigt, wie die Fähre mit Schlagseite in den Hafen zurückkehrt:
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Unfall vor den Kanaren: Schnell-Fähre kollidiert mit Ausflugsboot
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