Teneriffa zieht immer mehr Spitzensportler an. Die klare Luft und das ganzjährig milde Klima haben die Kanaren zu einem beliebten Ziel zur Vorbereitung auf Wettkämpfe von internationalem Format gemacht. Teneriffa eigent sich aufgrund der guten Infrastruktur und der sehr facettenreichen geografischen Gegebenheiten sehr gut zur Vorbereitung auf Wettkämpfe verschiedenster Art.
Britta Steffen hat bei den Olympischen Spielen 2012 in London nicht voll überzeugen können. Dies allein auf die Vorbereitung zurückzuführen wäre jedoch falsch. Mit Begeisterung berichtete Steffen von der Zeit auf Teneriffa, in der sie sich mit Paul Biedermann auf Olympia in London vorbereitete. Und mit diesem Lob für Teneriffa ist sie in der Sport-Welt nicht allein.
Viele Olympioniken kommen schon seit Jahren nach Teneriffa, um sich im T3 Trainingszentrum in La Caleta bei Playa de las Americas auf ihre Wettkämpfe vorzubereiten. Das Hochleistungszentrum bietet neben einer Vielzahl an Trainingsmöglichkeiten für Schwimmer auch Unterstützung für Spitzensportler aus anderen Bereichen.
Spitzensportler im T3 Trainingszentrum
So zählt beispielsweise auch Tour-de-France-Sieger Bradley Wiggings zum elitären Kreis der Spitzensportler, die sich auf Teneriffa vorbereiten. Die Insel eignet sich aufgrund der unterschiedlichen Radrouten perfekt, um die verschieden ausgelegten Etappen der „großen Frankreichschleife“ zu simulieren.
Seit der Eröffnung vor rund vier Jahren hat sich das T3 (Tenerife Top Training) Trainingszentrum zu einem international anerkannten Sportzentrum gemausert. Teneriffas Tourismusminister Carlos Alonso erklärt: „Nur wenige Orte auf der Welt bieten Profisportlern die klimatischen und natürlichen Verhältnisse, die sich auf Teneriffa vereinen“
Und auch unter Spitzen-Fußballern hat sich Teneriffa bereits zu einer Top-Adresse entwickelt: Allein im Jahr 2012 bereiteten sich die Teams von Newcastle United, Swansea City, dem FC Everton und IF Elfsborg auf ihre Saisons vor. Schwimmer waren aus Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Luxemburg, Spanien, Italien, Russland und Japan auf Teneriffa aktiv.
Die internationale Sport-Elite hat Teneriffa also entdeckt. Vom Image der reinen Touristenhochburg dürfte sich die größte der Kanarischen Inseln damit zurecht ein ganzes Stück weiter entfernt haben.
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Teneriffa zieht Spitzensportler an
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