Für die einen ist es Teneriffas schönster Strand, für die anderen aufgrund seines künstlichen Ursprungs ein Mahnmal gegen den Massentourismus. So oder so: Der Teresitas-Strand ist einer der meistbesuchten Küstenabschnitte im Norden der Insel. Doch seit vergangener Woche ist an einen ungehinderten Badespaß nicht zu denken. Eine regelrechte Feuerquallen-Invasion sorgt derzeit für Ärger.
Feuerquallen am Teresitas-Strand
Mit 23 Verletzten am ersten und 19 Vorfällen am zweiten Tag ist die Quallen-Invasion am Tereritas-Strand diesmal besonders schlimm. Das Rote Kreuz hatte in den ersten Tagen so viel zu tun, dass sogar Sonderschichten eingelegt werden mussten. Zudem wurden Polizisten abgestellt, um die Besucher des bekanntesten Strandes der Insel, vor den Toren von Santa Cruz, vor dem Baden zu warnen.
Dass die Zahl der Verletzten inzwischen rückläufig ist, führen Experten in erster Linie auf die gute Arbeit der Sicherheitskräfte zurück. Im Umkehrschluss heißt dies jedoch, dass die Quallenplage nach wie vor akut ist.
Quallenplage am Teresitas-Strand: Alarmstufe gelb
Dennoch wurde die Warnung aufgrund der sinkenden „Verbrennungsquote“ inzwischen von rot auf gelb herabgesetzt. Die Sonderschichten der Sanitäter dauern aber zur Sicherheit der Strand-Besucher an.
Die Playa de las Teresitas ist ein in den 1970er Jahren mit hellem Sahara-Sand künstlich angelegter Strand. Er liegt nördlich des Anaga-Gebirges vor den Toren der Hauptstadt Teneriffas. Der sichelförmig angelegte Strand ist besonders für sein seichtes Wasser berühmt. Dies wird bei Quallenplagen jedoch zugleich zum Problem, denn wenn sich die „Medusas“, wie sie auf Teneriffa genannt werden, einmal zwischen dem rund einen Kilometer langen Wellenbrecher und dem flach angelegten Strand verfangen haben, dauert es besonders lang, bis sie wieder ins offene Meer hinausgespült werden.
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Quallenplage am Teresitas-Strand
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