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Freitag, 12. Juni 2026
Teneriffa

Quartett vor Gericht: Eigene Kinder zur Prostitution gezwungen?

Den Eltern zweier Kinder sowie zwei mutmaßlichen Helfern wird derzeit auf Teneriffa vorgeworfen, zwei Minderjährige zur Prostitution gezwungen zu haben.

Die Eltern zweier Kinder sowie zwei mutmaßliche Helfer müssen sich derzeit wegen Kindesmissbrauchs vor Gericht verantworten. Der schwerste Vorwurf des Prozesses lautet, das Quartett habe die beiden midnerjährigen Mädchen zur Prostitution gezwungen.

Insgesamt bis zu 74 Jahre Haft

Das Gericht in La Orotava verhandelt den Fall nun in erster Instanz. Neben dem schwerwiegenden Vorwurf des Kindesmissbrauchs werden den Angeklagten auch vergleichsweise harmlose Delikte wie Raubüberfall und Waffengebrauch zur Last gelegt.

Aufgrund der Schwere der Taten wurden vor Gericht nun ähnliche Haftstrafen gefordert, wie sie auch bei einem Mord für angemessen erachtet werden. Für den Vater wären dies 24 Jahre Haft sowie 22 Jahre Haft für die Mutter. Die mutmaßlichen Mittäter würden der Anklage nach 18 beziehungsweise zehn Jahre ins Gefängnis wandern.

Die beiden minderjährigen Mädchen sollen in La Matanza zur Prostitution gezwungen worden sein. Der Anklage nach soll sich der Missbrauch über sechs Monate erstreckt haben.

Die Angeklagten streiten die Vorwürfe ab. Das Gericht muss nun entscheiden.

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