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32 Menschen ertrinken im ersten Halbjahr auf den Kanarischen Inseln


31 gesicherte Todesfälle sowie ein Vermisster sind die Bilanz des ersten Halbjahres auf den Kanarischen Inseln. Die Rettungsschwimmer hatten damit bisher genauso viel zu tun wie 2023.

Von Johannes Bornewasser Lesedauer: 2 Minuten

Es sind mehr Menschen auf die Kanarischen Inseln gereist als in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres. Und doch gibt es allenfalls gleich viele Todesopfer durch Ertrinken zu beklagen. Die Kanaren beenden das erste Halbjahr damit bezogen auf Wasser-Unfälle verhältnismäßig zufrieden.

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Der Verein “Canarias 1500 km de Costa” ist nach der Summe aller Küsten-Kilometer der Kanarischen Inseln benannt. Und er hat es sich zur Aufgabe gemacht, über die Gefahren des Meeres zu informieren.

Laut Verband kamen bisher 31 Menschen in den Gewässern vor und auf den Inseln durch Ertrinken ums Leben. Zudem wird ein Mann vermisst. Im Vergleichszeitraum waren 32 Menschen auf dem Wasser verstorben. Und das sind die Gründe.

Kanaren: Ertrunkene oft Spanier und Deutsche

Laut “1500 km de Costa” waren im Juni 13 Menschen von Wasserunfällen betroffen. Sieben von ihnen ertranken. Ein Mann wird weiter vermisst, nachdem er am 23. Juni am Strand von Arinaga auf Gran Canaria schwimmen gegangen war und nicht mehr zurückkehrte.

Die im ersten Halbjahr auf den Kanaren Verstorbenen stammen in den meisten Fällen aus Spanien. Es folgen Deutsche und Engländer. Auch ein Amerikaner, ein Chinese, ein Tscheche und ein Marokkaner sind unter den Opfern. Zudem gibt es mehrere, bislang keiner Nationalität zugewiesene Opfer.

Die Hälfte der Todesopfer waren Erwachsene, davon wiederum die Hälfte mehr als 60 Jahre alt. Außerdem gibt es sechs Ertrunkene unbekannten Alters sowie zwei Minderjährige.

In den ersten sechs Monaten des Jahres waren sieben Minderjährige in Wasser-Unfälle verwickelt. Neben den zwei Verstorbenen gab es einen schwerverletzten und vier leichtverletzte Heranwachsende.

Auf den Kanaren ertrinken meist Männer beim Baden am Strand

27 Todesopfer – und damit 87 Prozent – waren männlich. 21 von ihnen erlitten einen Unfall beim Baden. Hinzu kommen drei Fischer und drei Taucher sowie ein Wassersportler und drei nicht zugewiesene Verunglückte mit Todesfolge.

Mit neun Unfällen geschahen die meisten auf und vor Gran Canaria. Weitere acht ereigneten sich auf Teneriffa, sechs auf Fuerteventura, vier auf Lanzarote, drei auf La Palma und einer auf La Gomera.

Erneut ereigneten sich gut die Hälfte aller Unfälle an den Stränden der Kanarischen Inseln. In 30 Prozent der Fälle waren es Häfen oder Küstengebiete, elf Prozent gehen auf natürliche Meerwasser-Schwimmbecken zurück und sechs Prozent auf Schwimmbäder.

Dreiviertel aller tödlichen Unfälle ereigneten sich am Nachmittag, 20 Prozent am Morgen und drei Prozent in der Nacht. Die verbleibenden Unfälle konnten zeitlich nicht zugeordnet werden.


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Johannes Bornewasser ist Herausgeber von Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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