Badeunfälle: Zwei weitere Urlauber vor den Kanaren ertrunken

Auf Fuerteventura sind erneut zwei Urlauber beim Schwimmen im Meer ums Leben gekommen. Wie die Rettungskräfte der 112 berichten, handelt es sich um eine 72-Jährige und einen 49-Jährigen. Damit steigt die Zahl der Todesopfer durch Ertrinken vor den Kanarischen Inseln allein in diesem Jahr auf 53.

Ads

Wie die Rettungskräfte mitteilten, war der 49-Jährige an der Playa Esmeralda im Süden Fuerteventuras zum Schwimmen in den Atlantik gegangen. Gegen 15.41 Uhr bemerkten andere Badegäste, dass der Mann bewusstlos im Wasser trieb. Sie verständigten umgehend den Rettungsdienst.

Die Sanitäter begannen sofort mit der Reanimation. Trotz des sofortigen Reagierens aller Beteiligter konnte der Notarzt wenig später nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Nur zwei Tage zuvor war am Donnerstag bereits eine 72 Jahre alte Deutsche beim Schwimmen ums Leben gekommen. Auch die Frau war bewusstlos aus dem Wasser geborgen worden. Alle Wiederbelebungsversuche scheiterten auch in diesem Fall.

Kanarische Inseln 2016: Schon 53 Todesopfer durch Ertrinken

Durch die beiden Fälle stieg die Zahl der Todesopfer durch Ertrinken vor den Kanaren allein in diesem Jahr auf 53. Erst in der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass vor den Kanarischen Inseln spanienweit die drittmeisten Menschen im Wasser ums Leben kamen.

Die Rettungskräfte raten dringend dazu, die Warnbeflaggung zu beachten. Bei gelber Fahne ist Vorsicht geboten, bei roter Beflaggung ist das Schwimmen im Meer komplett untersagt. Zudem sollten sich besonders ältere Menschen vor dem Schwimmen im kühlen Atlantik zunächst ausruhen und dann abduschen, um den Körper langsam an den Temperaturunterschied zu gewöhnen.

Ads
Beitrag teilen:

Jetzt kommentieren:

Badeunfälle: Zwei weitere Urlauber vor den Kanaren ertrunken


Veröffentlicht in: Kanaren, Aktuelle Nachrichten

Wir verwenden Cookies, um die Seite optimal für Sie abzustimmen. Durch Nutzung der Website erklären Sie sich einverstanden. mehr
ausblenden