Corona-Zahlen der Kanaren bessern sich – Teneriffa und Gran Canaria vor Versetzung


Die Infektionsdaten der sechsten Corona-Welle gehen allmählich zurück. Die Kanarischen Inseln verzeichnen zwar weiter eine hohe Belegung in den Krankenhäusern der zwei Haupt-Inseln, dennoch bessern sich auch diese Daten. Das sind die aktuelle Lage und die Aussichten.

Lesedauer: 2 Min.

Die Infektionszahlen sind innerhalb einer Woche um ein Drittel gesunken. Der Druck auf die Krankenhäuser der Kanarischen Inseln bleibt dennoch hoch. Das ist das Fazit des Wochenvergleichs der Corona-Daten auf den Kanaren.

Die Folge dieser Besserung könnte die baldige Versetzung von Teneriffa und Gran Canaria in Warnstufe drei sein. Derzeit verbleiben die beiden größten Inseln weiterhin als einzige in der vierten und damit höchsten Warnstufe.

Kanaren: Krankenhäuser melden Rückgang bei weiter hohem druck

Der Druck auf die Krankenhäuser bleibt der einzige Indikator, der die Inseln zumindest derzeit noch in Stufe vier hält. Doch auch dabei gibt es Besserungen. So meldet Teneriffa einen Rückgang der belegten Intensivbetten innerhalb einer Woche von 30,7 auf 24 Prozent. Bei den konventionellen Betten auf den Corona-Stationen der Krankenhäuser Teneriffas liegt die Belegung bei 12,2 Prozent. In der Vorwoche waren es noch 15,8 Prozent gewesen.

Auf Gran Canaria melden die Intensivstationen einen Rückgang von 27 auf 22 Prozent.Bei den herkömmlichen Krankenhausbetten gingen die Belegungszahlen von 27 auf 22 Prozent zurück.

581 Patienten mit aktiver Corona-Infektion werden derzeit stationär in den Krankenhäusern des Archipels behandelt. Hinzu kommen 81 Patienten auf den Intensivstationen.

Rückgang bei anderen Corona-Daten der Kanarischen Inseln

Es gibt allerdings Patienten, die inzwischen zwar bereits negativ getestet sind, jedoch weiterhin aufgrund ihrer vorherigen Erkrankung und damit zusammenhängenden Spätfolgen behandelt werden müssen. Betrachtet man diese Patienten ebenfalls, sind es 698 Personen, die aufgrund von Covid-19 stationär und 98, die intensivmedizinisch behandelt werden müssen.

Das bedeutet innerhalb von zwei Wochen einen Rückgang um knapp ein Viertel. Noch am 24. Januar waren 911 Personen in den Krankenhäusern der Kanaren behandelt worden.

Auch die Rate positiver Tests ging zuletzt zurück. Brachte in der Vorwoche noch mehr als jeder vierte Test ein positives Corona-Ergebnis, lag die Zahl zuletzt bei weniger als jedem fünften.

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Über den Autor
Johannes Bornewasser sw klein

Johannes Bornewasser ist Herausgeber von Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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