Kanaren: „Bemerkenswerter Anstieg“ deutscher Touristen – Briten schwächeln


Die Kanarischen Inseln erwarten für den Sommer einen „bemerkenswerten Anstieg“ deutscher Touristen. Dies würde die aktuellen Prognosen wieder ausgleichen, denn der Brexit lässt den kanarischen Hauptreisemarkt schwächeln.

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Das gab der Minister für Tourismus, Kultur und Sport der Regierung der Kanarischen Inseln, Isaac Castellano, in einer Erklärung bekannt. Zudem werde die Regierung ihre Werbeaktivitäten in 19 Ländern ausbauen. Damit wolle man die Diversifizierung der Märkte ankurbeln, um die Abhängigkeit von traditionellen Tourismus-Märkten weiter zu minimieren.

Castellano antwortete mit seiner Erklärung in einem parlamentarischen Ausschuss dem sozialdemokratischen Fraktionsmitglied Héctor Gómez. Dieser hatte die Regierung aufgefordert, die aktuellen Anstrengungen für mehr Tourismus darzulegen. Hintergrund ist die sukzessive Erholung aufstrebender Reiseziele, die in den vergangenen Jahren aus überwiegend binnenpolitischen Gründen von vielen Touristen gemieden worden waren, inzwischen jedoch wieder mehr Urlauber anziehen.

Kanaren leiden unter Brexit – Deutsche springen ein

Nach den Angaben Castellanos habe der Flughafenbetreiber bereits jetzt prognostiziert, dass die für dieses Jahr gesteckten Ziele erreicht würden. Aus den Vorhersagen der Aena gehe jedoch hervor, dass der wichtigste Touristenmarkt Großbritannien in 2018 schwächeln werde.

Hintergrund hierfür sei insbesondere der Brexit. Die einhergehende Abwertung des britischen Pfunds sowie die Unsicherheit über künftige Regulierungen des britischen Luftraums sorge dafür, dass potenzielle Urlauber aus dem Königreich derzeit defensiver mit ihrer Urlaubsplanung umgingen.

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Nach Angaben des Ministers seien die Kanarischen Inseln jedoch in der Lage, dies zu kompensieren. Zum einen liege das an einem „bemerkenswerten Anstieg“ der Buchungen aus Deutschland. Zum anderen weise der überdurchschnittlich hohe Loyalitäts-Prozentsatz der Kanaren-Urlauber darauf hin, dass die Kanarischen Inseln weiterhin ein äußerst beliebtes Urlaubsziel blieben, hieß es.

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