Kanaren-Unwetter: Mehrere Schiffsunfälle – Öl ausgelaufen


Während der Unwetter ist es auf den Kanarischen Inseln zu mehreren Zwischenfällen in den Häfen von Santa Cruz auf Teneriffa und Gran Tarajal auf Fuerteventura gekommen. Ein Schiff einer deutschen Reederei wurde beschädigt, so dass zwischenzeitlich Wasser eindrang. Zudem waren mehrere Lastkähne gesunken. Dabei lief Diesel-Öl ins Meer.

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Auf Fuerteventura hatten die unwetterbedingt hohen Wellen gleich drei von neun Lastkähnen in den Docks versenkt. Ein vierter Lastkahn lief ebenfalls voll Wasser, sank jedoch nur teilweise ab. Dabei floss Diesel-Öl ins Hafenbecken.

Ein umgehend alarmiertes Expertenkonsortium ergriff Maßnahmen, durch die das Öl nicht aus dem Hafenbereich heraustreiben konnte. Derzeit wird geprüft, wie die Verschmutzung so beseitigt werden kann, dass Küsten und Umwelt nicht weiter in Mitleidenschaft gezogen werden. Zudem werde ein Plan entworfen, die havarierten Lastkähne zu bergen, hieß es von offizieller Stelle.

Hafen-Plattform kollidiert auf Teneriffa mit deutschem Containerschiff

Auf Teneriffa kam es zudem zu einem Zwischenfall mit dem deutschen Containerschiff „Spica“. Die Plattform „West Taurus“ im Osthafen von Santa Cruz hatte sich durch die raue See aus ihrer Verankerung gerissen und war mit dem Frachter kollidiert. Dabei wurde ein Loch in den Rumpf gerissen und Wasser drang ein.

Wie die Hafenbehörde mitteilte, sei über das Kontrollzentrum umgehend ein Maßnahmenplan entworfen worden. Nach kurzer Zeit seien Pumpen herbeigeschafft worden, die das Schiff vom eindringenden Wasser befreiten. Zeitgleich begannen Taucher mit Schweißarbeiten am Rumpf des Schiffes.

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Nach etwa fünfeinhalb Stunden sei der Einsatz beendet und das Schiff wieder fahrtüchtig gewesen, hieß es. Treibstoff sei bei dem Zwischenfall nicht ins Meer gelaufen, teilte die Hafenbehörde weiter mit.

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