Ryanair will seine Mitarbeitenden höher entlohnen, die zu großes Handgepäck am Gate erkennen. Der Vorstandsvorsitzende Michael O’Leary sagte, dass 99,9 Prozent der Passagiere die Regeln einhielten und keine Strafen bezahlen müssten. Lediglich 0,1 Prozent der Fluggäste, die O’Leary als „Plage“ bezeichnete, seien von der Maßnahme betroffen.
Der Ryanair-Chef sagte wörtlich: „Ich werde unser Personal weiter motivieren und belohnen. Menschen, die unsere Gepäckregeln missachten, werden diese Gebühren weiterhin zahlen, bis sie sich an unsere Regeln halten.“
Derzeit erhalten Ryanair-Mitarbeitende 1,50 Euro für jedes als zu groß identifizierte Handgepäckstück. Nach Angaben der Fluggesellschaft werden Gepäckstücke mit mehr als 55 Zentimetern Höhe, 40 Zentimetern Breite und 20 Zentimetern Tiefe am Gate abgewiesen oder gegen eine Gebühr von bis zu 75 Euro im Frachtraum verstaut.
Ryanair verschärft Kontrolle beim Handgepäck
Am Montag schloss Ryanair das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahrs mit einem Nettogewinn von 820 Millionen Euro ab. Damit übertraf das Unternehmen das Ergebnis des Vorjahreszeitraums von 360 Millionen Euro deutlich.
Grund dafür war ein Anstieg des Passagieraufkommens um vier Prozent auf 57,9 Millionen sowie ein Anstieg der Ticketpreise um 21 Prozent auf durchschnittlich 51 Euro. Auch die Kanaren trugen mit deutlich mehr Verbindungen zu diesem Wachstum bei.
Die Fluggesellschaft setzt ihren Wachstumskurs fort und bleibt bei den Gepäckregeln äußerst rigide. Die zusätzlichen Einnahmen aus höheren Gebühren und verstärkter Kontrolle trugen merklich zum Gewinnwachstum bei.
Gewinnsteigerung und Passagierrekord bei Ryanair
Laut O’Leary bleibe die Strategie bestehen, Mitarbeitende für das Erkennen von Regelverstößen zu belohnen. Dadurch generierte Zusatzeinnahmen seien ein zentraler Bestandteil des Geschäftsmodells der Airline und daher würden höhere Boni geprüft. Ryanair sieht darin auch einen Beitrag zur Fairness gegenüber den Fluggästen, die sich an die Regeln hielten.
Mit dem starken Quartalsergebnis festigt Ryanair seine Position als führende Billigfluggesellschaft in Europa. Die Airline plant, die Anreize für Zusatzeinnahmen durch das Personal weiter auszubauen.
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Leserkommentare zu:
„Plage“: Ryanair erhöht Mitarbeiter-Bonus für Handgepäck-Gebühren
Immer weiter, immer öfter, immer billiger? Wer das so will, soll es machen, er muss dann eben mit Ryanair fliegen, der Gesellschaft, die die Fluggäste zu Fuß übers Rollfeld zum Flieger gehen und sie dabei, im wahrsten Sinn des Wortes, im Regen stehen lässt, oder in der brütenden Sonne – je nach Wetterlage. Der Gesellschaft, die sie beim Einchecken gängelt und deren Sitze und Comfort untragbar sind. Deren Personal, das Lose an Bord verkauft, mit einer Kanne Kaffe durchs Flugzeug geht, ihn nicht verkauft bekommt und auf dem Rückweg ins Becken der Flugzeugtoilette schüttet.
Ich war gezwungen, mangels Zeit und Alternative, von Bergamo nach Toulouse zu fliegen. Herdenauftrieb und Massengängelei in Bergamo. Der Rückflug wurde kurzfristig von Mittag auf den frühen Morgen verlegt. Wem es nicht passte, der hatte eben Pech gehabt.
Einmal und nie wieder – das habe ich für mich beschlossen!
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