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Vulkanausbruch auf La Palma: Krater hat noch immer 350 Grad


Der Vulkanausbruch auf La Palma ist inzwischen 15 Monate her. Doch der Krater ist noch immer so heiß, dass Menschen dort nicht überleben könnten. Was neue Aufnahmen zeigen.

Von Juan Martín Lesedauer: 2 Minuten

Fünf Drohen-Flüge hat das Vulkanische Institut der Kanarischen Inseln (Involcan) benötigt. Dann stand das thermische Modell des durch den Vulkanausbruch auf La Palma neu entstandenen Kraters. Es zeigt, dass Teile des Areals noch immer Temperaturen von bis zu 350 Grad Celsius erreichen.

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Die Daten hat das Involcan mit hochauflösenden Wärmebildkameras eingefangen. Diese wurden an Spezial-Drohnen befestigt und konnten den Krater so von allen Seiten erfassen.

Den Erkenntnissen zufolge werden die höchsten Temperaturen “in einigen Rissen, an Kanten sowie am Hauptkrater” erreicht, hieß es seitens des Instituts.

Weiter heißt es aus dem Involcan: “In diesem ersten Modell kann abgeleitet werden, wie die äußeren Teile der Krater mehr Temperatur abstrahlen.” Der Grund liege darin, dass “diese Bereiche leichter gekühlt werden können”. Das stehe “im Gegensatz zu den tiefen Bereichen im Inneren des Kraters”.

Vulkanausbruch auf La Palma: Drohnen-Flüge geben neue Einblicke

Das thermografische Modell zeige außerdem die Schichtung des Kraters, die durch die verschiedenen Eruptionsphasen entstanden waren. Mit weiteren Messungen sollen diese Schichten in der Zukunft genauer erkundet werden können. Zudem können so weitere Erkenntnisse über die Abkühl-Geschwindigkeit gesammelt werden.

Die Wärmebild-Messungen seien “ein gutes Werkzeug, um den Wärmefluss und den Abkühlungsprozess des Vulkangebäudes zu überwachen”, teilte das Involcan mit. Möglich wurde die Erstellung durch eine Kooperation mit dem erfahrenen Drohnenpiloten Juan Cutillas. Sie wurde im Rahmen des Volriskmac-II-Projekts durchführt.

EU-Projekt zur Früherkennung von Vulkanausbrüchen

Dabei handelt es sich um ein von der Europäischen Kommission finanziertes Programm, das ein vulkanisches Frühwarnsystem in Makaronesien ermöglichen soll. Auf diese Weise können künftige Vulkanausbrüche nicht nur früher erkannt, sondern auch weitere Präventiv-Maßnahmen erarbeitet werden.

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Forscher: Vulkanausbruch auf La Palma wäre schon 3,5 Monate vorher absehbar gewesen
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Juan Martín ist Redakteur bei Teneriffa News. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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