In den frühen Morgenstunden des Mittwochs hat der spanische Seenotrettungsdienst Salvamento Marítimo ein Flüchtlingsboot nordöstlich von Arrecife entdeckt. Dabei wurden 54 Männer aus der Subsahara in Afrika gerettet. Die dramatische Rettungsaktion fand vor der Küste der Kanarischen Inseln statt.
Der Notruf erreichte die Behörden um 16.56 Uhr. Die Männer an Bord, darunter zehn unbegleitete Minderjährige, alarmierten die örtlichen Notdienste. Das Boote wurde etwa 104 Kilometer nordöstlich von Arrecife lokalisiert.
Salvamento Marítimo führt Rettung vor Lanzarote durch
Die Einsatzzentrale von Salvamento Marítimo reagierte schnell und entsandte das Rettungsschiff Guardamar Polimnia. Die Besatzung konnte die 54 Schiffbrüchigen um 21.51 Uhr sicher an Bord nehmen. Um 1.05 Uhr erreichte das Rettungsschiff schließlich den Hafen von Arrecife.
Das Centro Coordinador de Emergencias y Seguridad (CECOES) berichtete, dass sich nicht alle Geretteten in gutem Gesundheitszustand befanden: Eine Person musste zur weiteren Untersuchung ins Hospital Doctor José Molina Orosa gebracht werden.
Kanaren-Migration auf der Altlantik-Route
Die gefährliche Überfahrt über den Atlantik zu den Kanarischen Inseln bleibt ein großes Risiko. Die Route gilt als gefährlichste Fluchtroute der Welt. Verfehlt ein Boot die Kanarischen Inseln, gilt das als sicheres Todesurteil für die Insassen.
Im vergangenen Jahr waren auf den Kanarischen Inseln so viele Migranten gezählt worden wie nie zuvor. Nach dem Rekordjahr blieben auch 2025 die Zahlen zunächst konstant hoch, flachten zuletzt jedoch ab.
Die Behörden erwarten auch in den kommenden Monaten weitere Ankünfte von Migranten-Booten. Stark steigende Zahlen werden dann jedoch erst wieder für die Wintermonate prognostiziert. Zu de Hauptgründen gehören politische Unruhen in den Heimatländern und eine bessere Perspektive in Europa.
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54 Migranten vor Lanzarote aus Seenot gerettet
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