Immer wieder hat es in den vergangenen Monaten auf Teneriffa gebrannt. Jetzt hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Der mutmaßliche Brandstifter von Teneriffa wird zur Stunde verhört.
Die Insel-Politik hatte bereits gemutmaßt, dass es sich um einen Brandstifter handeln müsse. Zu regelmäßig waren in der gleichen Region Feuer gemeldet worden. Rund um Los Realejos kam es immer wieder zu neuen Flächen- und Waldbränden.
Jetzt ist der in Puerto de la Cruz stationierten Nationalpolizei möglicherweise ein Coup gelungen. Beamte nahmen einen mutmaßlichen Brandstifter fest und brachten ihn auf die Wache im Norden der Kanaren-Insel.
Ist der Feuerteufel von Teneriffa gefasst?
Bisher hält sich die Polizei mit Angaben zur Person zurück. Zu schwer wiegen die Vorwürfe. Sollte sich die Schuld des Mannes nicht beweisen lassen, würden die Anschuldigungen den Verdächtigen möglicherweise über Jahre verfolgen.
Doch die Polizei zeigte sich sicher, den Brandstifter von Los Realejos im Norden Teneriffas gefasst zu haben. Nun gehe es an die Beweissicherung. Dafür wurde der Mann unmittelbar nach Ankunft auf der Polizeiwache in einen Verhörraum gebracht.
Die meisten Feuer rund um Los Realejos waren zu Zeiten großer Hitze und Trockenheit ausgebrochen – stets nahe Wald- und Wanderwegen. Eine konkrete Zahl, wie viele Brandstiftungen dem Mann zur Last gelegt werden, wurden bisher nicht bekanntgegeben. Dies soll Gegenstand der weiteren Verhöre und Ermittlungen sein.
Waldbrände auf Teneriffa: Bürgermeister dankt Ermittlern
Der Bürgermeister von Los Realejos, Adolfo González, teilte mit, dass „die entsprechenden Gerichtsverfahren eingeleitet“ und nach seiner Einschätzung „die geeigneten Vorsichtsmaßnahmen ergriffen“ wurden. Der Politiker sagte weiter, dass die Wachsamkeit in Bezug auf die Brandbekämpfung nicht nachlasse: „Wir setzen alle Präventivmaßnahmen und die Auswertung der Überwachungskameras fort.“
Laut González sei die Festnahme „das Ergebnis enormer Anstrengungen und koordinierter Arbeit der Staatsanwaltschaft, der Nationalpolizei und der Justizbehörde, einer Arbeit, die von Technikern des Cabildo von Teneriffa unterstützt wurde“.
Gonzales habe „Dank und Anerkennung für die Arbeit übermittelt“, sagte der Bürgermeister. Dann fuhr er fort, dass „die Ermittlungen hier nicht zu Ende sind“.
Brandstiftung? 6000 Quadratmeter bei Waldbrand auf Teneriffa zerstört
Allein im Jahr 2023 waren in dem betroffenen Gebiet zwei Waldbrände ausgebrochen. Zuletzt hatte es im Norden Teneriffas am 30. Juni gebrannt. Noch am selben Tag sprach die kurz zuvor ins Amt gewählte Insel-Präsidentin, Rosa Dávila, den Verdacht der Brandstiftung aus.
Der letzte große Waldbrand in den Bergen rund um Los Realejos und Puerto de la Cruz ereignete sich im vergangenen März nahe Icod el Alto. Damals waren rund 6000 Quadratmeter Wald und Fläche zerstört worden.
Sollte es zu einer Verurteilung kommen, drohen dem Verursacher bis zu 20 Jahre Haft. Die genaue Haft-Dauer richtet sich insbesondere nach der Anzahl der Feuer, die während des Verfahrens bewiesen werden können.
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