Das Warten auf die Weihnachtsbeleuchtung hat begonnen. Puerto de la Cruz galt einst als Musterbeispiel für farbenfrohe Weihnachtsdekoration. Doch seit die Stadtkassen leer sind, fällt der Schmuck jedes Jahr geringer aus. Doch trotz des Sparzwangs: Das weihnachtliche Puerto ist auch in Zeiten der Krise noch immer ein sehenswerter Ort.
Liebevoll gestaltete Plätze
Zu den Musterbeispielen gehört die Plaza del Charco: Rund um den Brunnen werden die Lorbeer-Bäume und Palmen Jahr für Jahr liebevoll geschmückt. Doch während vor einiger Zeit noch jeder Zaun und jede größere Pflanze einzeln von Lichtschläuchen umschlungen wurden, beschränkt sich die Stadt inzwischen aufs Wesentliche – was im Vergleich zu vielen anderen Städten noch immer bombastisch ist.
Auch der Kirchplatz, die Plaza de la Iglesia, und die Verbindung zwischen beiden Plätzen, die Calle Quintana, werden weiterhin geschmückt, jedoch deutlich weniger als noch vor einigen Jahren. In den Seitenstraßen regiert dagegen noch drastischer der Sparzwang.
La Orotava setzt auf neue Technik
Das oberhalb von Puerto gelegene La Orotava setzt dagegen auf stromsparende LED-Technik. Zwar schlägt die Anschaffung dieser neuartigen Beleuchtung einmalig stärker zu Buche, doch Langlebigkeit und deutliche Einsparungen beim Verbrauch schonen nachhaltig die Stadtkasse.
Puerto de la Cruz ist bereits seit Jahren überschuldet. Ein Grund für die Probleme ist die Wirtschaftskrise. Eine rückläufige Zahl an Unternehmen sowie die hohe Arbeitslosenquote, die viele Einwohner dazu zwingt, ihre Steuerschulden verspätet zu zahlen, sorgten für die nachhaltige Leere in der Stadtkasse.
Bereits Seit Jahren hat Puerto dadurch unter anderem beim Energieversorger „Endesa“ beachtliche Schulden. Aufgrund der löchrigen Haushaltslage wird sich an diesem Missstand vorläufig auch nichts ändern, so dass die Stadt gezwungen ist, Energie zu sparen. Doch allen Verpflichtungen zum Trotz wird die Weihnachtsbeleuchtung von Puerto de la Cruz unterm Strich auch 2012 wieder stimmungs- und eindrucksvoll ausfallen.
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Weihnachtsbeleuchtung: Puerto lässt nach
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