Corona: Kanaren melden dreimal mehr Ausbrüche zum Jahresende


Die Regierung der Kanarischen Inseln bittet die Bevölkerung zu Silvester um Vorsicht. Die zuletzt wieder steigenden Corona-Fälle sollen nicht durch Partys vermehrt werden. In der Vorwoche gab es deutlich mehr neue Ausbrüche.

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Die Anzahl der neuen Corona-Ausbrüche ist zuletzt wieder deutlich angestiegen. In der vergangenen Woche registrierten die Behörden auf den Inseln eine Verdreifachung. Bislang sind 706 Menschen betroffen. 35 von ihnen mussten in Krankenhäuser eingeliefert werden.

Von den 99 registrierten Ausbrüchen wurden 70 auf Teneriffa gemeldet, 23 auf Gran Canaria, drei auf Lanzarote, zwei auf La Palma und einer auf El Hierro. 64 Ausbrüche wurden in den Familien des Archipels gemeldet, 13 wurden auf Arbeitsstellen zurückgeführt, neun auf das soziale Umfeld der betroffenen, sechs auf Bildungseinrichtungen, vier auf Betreuungs- und drei auf medizinische Einrichtungen. Das teilte das Gesundheitsministerium der Kanarischen Inseln mit.

Von fast allen Ausbrüchen waren maximal zehn Personen betroffen. Es gab eine deutliche Ausnahme im familiären Umfeld, bei der 21 Personen auf Gran Canaria betroffen waren. Zudem gab es drei weitere Ausbrüche familiären Ursprungs, von denen zwei auf Gran Canaria mit jeweils elf Fällen und einer auf Teneriffa mit zwölf Betroffenen gemeldet wurden.

Im medizinischen Umfeld war einmal das Universitätsklinikum Dr. Negrín auf Gran Canaria betroffen. Zusammen gab es 30 Fälle – verteilt auf 14 Patienten und 16 Mitarbeiter sowie deren Verwandte. Der zweite Ausbruch dieser Art wurde ebenfalls auf Gran Canaria gemeldet. Davon waren 20 Menschen betroffen.

In Betreuungseinrichtungen gab es drei Ausbrüche auf Teneriffa. Zusammen sind davon bislang 67 Menschen betroffen. Ein weiterer Ausbruch ereignete sich auf Gran Canaria. Dort gab es drei Betroffene.

Bezogen auf die 70 auf Teneriffa gemeldeten Ausbrüche liegt die Verteilung wie folgt: 48 familiärer Herkunft, acht beruflichen Ursprungs, fünf aus dem sozialen Umfeld und drei in Betreuungseinrichtungen.

Corona auf den Kanaren: Behörden erinnern an Sonder-Regeln und Ausgangssperren zu Silvester

In der letzten Mess-Periode des alten Jahres waren 227 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Das Gesundheitsministerium registrierte 134 Fälle auf Teneriffa, 77 auf Gran Canaria, neun auf Lanzarote und sieben auf La Palma. Auf Fuerteventura, La Gomera und El Hierro gab es keine neuen Fälle.

Die Behörden baten erneut darum, auch an Silvester vorsichtig zu sein und die Vorgaben zur Bekämpfung des Corona-Virus zu beachten. Dazu zählen unter anderem, dass während der Feiertage und zum Jahreswechsel maximal zehn Personen zusammenkommen dürfen. Kinder unter sechs Jahren werden dabei nicht mitgezählt. Zudem gilt eine Sperrstunde von 1.30 bis 6 Uhr.

Auf Teneriffa gelten aufgrund der höheren Fallzahlen strengere Regeln. Dort beginnt die Sperrstunde bereits um 1 Uhr und es dürfen maximal sechs Personen zusammenkommen.

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Johannes Bornewasser ist Herausgeber von Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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