Drei Boote mit 133 Flüchtenden erreichen die Kanaren


Lesedauer: 2 Min.

Drei Boote innerhalb von 24 Stunden haben die Kanarischen Inseln erreicht. Insgesamt 133 Hilfesuchende hatten sich von der östlich gelegenen Sahara-Region aus auf den gefährlichen Weg in Richtung des Archipels gemacht. Die Flüchtenden wurden separiert und auf Corona getestet.

Ein Boot mit 55 Menschen an Bord hat am Wochenende die Südostküste von Gran Canaria erreicht. Es wurde umgehend in den Hafen von Arinaga gebracht. Kurz nach Mitternacht kam dann am Sonntag das zweite von drei Booten auf den Kanarischen Inseln an. Diesmal waren 43 Hilfesuchende an Bord, darunter auch ein fünf Jahre altes Mädchen. Dieses zweite Boot wurde zum Arguineguín Pier gebracht, wo die Einwanderer auch die Nacht verbrachten.

Auf einem dritten Boot waren 35 Personen gesichtet worden. Sie waren etwa zehn Kilometer südlich der Kanaren-Insel von einem Rettungsboot in Sicherheit gebracht worden. Ausgelöst wurde der Einsatz von einem Fischerboot, das die Hilfesuchenden entdeckt hatte.

Ankommende Einwanderer werden auf den Kanarischen Inseln sofort auf Covid-19 getestet. Laut dem Generaldirektor für öffentliche Gesundheit, José Juan Alemán, würden diese Fälle in die Corona-Statistik der Kanarischen Inseln eingerechnet, sie seien jedoch ungefährliche Fälle. Dies liege daran, dass Kontaktpersonen durch die gemeinsame Ankunft bereits feststünden. Zudem könnten positiv getestete Personen umgehend einer kontrollierten Isolation unterzogen und negativ getestete unter Quarantäne gestellt werden, um zehn Tage später erneut getestet zu werden.

So wurde es auch bei den 31 Hilfesuchenden gemacht, die am Freitag auf Lanzarote angekommen waren. Bei dreien von ihnen hatte der Corona-Test positive Ergebnisse geliefert. Sie wurden daraufhin separiert. Eine Einlieferung in Krankenhäuser sei nicht erforderlich gewesen, hieß es von öffentlicher Stelle.

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Drei Boote mit 133 Flüchtenden erreichen die Kanaren

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Johannes Bornewasser

Johannes Bornewasser ist Herausgeber von Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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