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Hitze: Kanaren geben Verbote aus und warnen vor bis zu 44 Grad

Die Warnungen rund um die Hitzewelle auf den Kanaren ist erneut hochgestuft worden. Auf den Inseln werden mehrere Aktivitäten untersagt.

Von Johannes Bornewasser – letzte Änderung: – Lesedauer: 2 Minuten – 0 Leserkommentare bei Teneriffa News

Es ist die längste Hitzewelle seit 22 Monaten. Und die Kanaren werden weiterhin fest von ihr umschlungen. Am Wochenende erwartet Spaniens Wetteragentur Aemet den wärmsten Tag. Dann soll es örtlich bis zu 44 Grad heiß werden.

Wie die staatlichen Meteorologen berichten, gab es seit Oktober 2023 keine längere Hitzewelle mehr. Und die Aktuelle hat ihren Höhepunkt noch nicht erreicht. Dieser wird für Sonntag prognostiziert.

Die Regierung der Kanarischen Inseln reagierte nun mit weiteren Maßnahmen. Zum Schutz der Umwelt, aus Gründen der Waldbrand-Prävention und um die Menschen zu schützen, wurden mehrere Gebiete auf den Kanarischen Inseln gesperrt. Das sind die Einzelheiten:

Hitzewelle umschlingt die Kanaren

Für alle Kanarischen Inseln gilt inzwischen eine Hitzewarnung. Damit sind auch die bisher lediglich in einem Vorarlarm befindlichen Inseln hochgestuft worden.

Für Sonntag gab das Aemet Alarmstufe Rot für Lanzarote mit La Graciosa, Fuerteventura und den Süden Gran Canarias aus. Auch auf Teneriffa befindet sich der Süden in der höchsten Warnstufe. Für die Nordteile beider Inseln, sowie für La Gomera, La Palma und El Hierro, gilt Warnstufe Gelb.

Die Inselverwaltung von Teneriffa gab als Reaktion auf die prognostizierte Extrem-Hitze ein Verbot für das Betreten von Wanderwegen und Waldgebieten aus. Lediglich begleitete Touren und genehmigte Arbeiten seien dort erlaubt.

Angesichts der großen Waldbrandgefahr durch die Hitze und Trockenheit wurden potenziell gefährliche Aktivitäten wie das Grillen, Lagerfeuer oder Arbeiten mit funkenerzeugenden Maschinen in der freien Natur untersagt.

Hitze führt zu Sperrungen und Verboten auf den Kanaren

Da die Hitzewelle auch den Termin rund um die Perseiden (mehr dazu am Text-Ende) betreffen wird, gab die Verwaltung bereits jetzt bekannt, dass vorsorglich andere Plätze als in den Bergen herausgesucht werden sollten.

Es sei durchaus wahrscheinlich, dass sonst beliebte Gebiete zur Sternenbeobachtung geschlossen bleiben würden, hieß es am Samstag. Betroffen wären dann die Zufahrten zum Teide über die TF-21 und 24 sowie die TF-38.

Die Kanaren-Regierung bittet dringend um höchste Vorsicht bei Aufenthalten im Freien und spätestens nach dem jüngsten Waldbrand, der auf Teneriffa wohl durch mangelnde Vorsicht entfacht wurde, um Verständnis für die restriktiven Maßnahmen.

Wie sich das Wetter genau entwickelt, sehen Sie in unserer stets aktuellen Wettervorhersage für die Kanarischen Inseln. Nachfolgend geht es direkt zum…


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Johannes Bornewasser

Johannes Bornewasser ist Gründer und Herausgeber der Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zum Autorenprofil von .

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