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Kanaren: Inflation lässt Lebensmittel- und Gas-Preis steigen


Einige Subventionen sind zu Jahresbeginn ausgelaufen. Das hat Auswirkungen auf die Inflation der Kanarischen Inseln. Der Alltag wird teurer, in anderen Bereichen sinkt die Rate.

Von Johannes Bornewasser Lesedauer: 2 Minuten

Die Inflation ist auf den Kanaren leicht angestiegen. Experten führen das auch auf ein Ende der Subventionen für einige Güter zu Jahresbeginn zurück. Insbesondere der Anstieg der Preise für Lebensmittel und Gas seien die Treiber der jüngsten Inflations-Auswirkungen.

Die Inflation liege bei beiden Segmenten nun bei 3,3 Prozent – und damit um einen Zehntelpunkt höher als zuvor. Das geht aus Daten des Nationalen Statistik-Instituts (INE) hervor. Unterdessen sank die Kerninflation leicht um 0,4 auf nun 2,9 Prozent. Das ist der niedrigste Wert seit zwei Jahren.

Rund drei Jahre waren einige Waren durch Steuererleichterungen künstlich günstiger gehalten worden. So war beispielsweise die Mehrwertsteuer auf Strom seit Juni 2021 gesenkt worden. Als die Inflation im Januar einen Wert von 3,4 Prozent erreichte, wurden diese Hilfen abgestellt.

Kanaren-Inflation: Olivenöl teuer wie nie, Strom wird günstiger

Im Februar sank die Inflation dann erstmals seit Monaten wieder unter die Marke von drei Prozent. Im März trieben Strom und Gas den Wert jedoch wieder in die Höhe. Das Wirtschaftsministerium gab bekannt, dass die jüngsten Effekte vor allem auf die Preisentwicklungen bei Gas und Lebensmitteln zurückzuführen seien. Strom werde unterdessen weiterhin günstiger.

Spaniens Wirtschaftsminister Carlos Corpo betonte das stärkste Wirtschaftswachstum innerhalb der Euro-Zone. Die sukzessive Verbesserung bei der Inflation werde sich zusätzlich positiv auf die Kaufkraft des Landes auswirken.

Insbesondere Energie und Lebensmittel gelten als starke Inflationstreiber. Im Mai veröffentlicht das INE die endgültigen Zahlen für den April. Experten rechnen damit, dass der durchschnittliche Warenkorb sein Rekordniveau verlässt.

Dennoch werden auf den Kanaren für einige Lebensmittel weiterhin Rekordpreise verlangt. Der Preis für Olivenöl stieg zwischen März 2023 und dem Vormonat um 70 Prozent. Seit Januar 2021 war der Preis sogar um rund 200 Prozent gestiegen.


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Johannes Bornewasser ist Herausgeber von Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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