Innerhalb von sieben Jahren müssen die Kanarischen Inseln die Hälfte aller durch den Tourismus generierten Emissionen einsparen. Das sind die eigens auferlegten Ziele. Die Branche will sich der Herausforderung stellen. Konkrete Pläne gibt es bislang jedoch nicht.
Tourismusministerin Yaiza Castilla hat erneut angekündigt, bis zum Jahr 2030 die Hälfte aller Emissionen, die durch den Haupt-Wirtschaftsmotor der Inseln generiert werden, einzusparen. 20 Jahre später sollen die Kanarischen Inseln ihre Besucher dann sogar klimaneutral zufriedenstellen.
Castilla betonte auf einem Forum zum Thema Tourismus, dass Nachhaltigkeit „kein Plan für die Zukunft, sondern die Gegenwart“ sei. Laut Ministerin gehe es auch Touristen immer mehr um die Umwelt.
Ihre Rede stellte Castilla unter den Titel „Der Tourismus, den wir wollen. Eine Strategie bis 2030“. Sie versicherte darin, dass die Kanarischen Inseln Verhandlungen mit den Fluggesellschaften aufgenommen hätten. Es gehe um den Versuch, die effizientesten Flugzeuge für Verbindungen mit den Kanaren einzusetzen.
Kanaren kündigen Nachhaltigkeit im Tourismus an – konkrete Pläne fehlen
Gleichzeitig betonte Castilla, dass die Verpflichtung zur Nachhaltigkeit kein Handicap für die Kanaren als Tourismus-Ziel sei. Dann kritisierte sie die Europäische Union dafür, dass die Entwicklung weniger klimaschädlicher Kraftstoffe stagniere und auch die Effizienz von Flugzeugen nicht ausreichend thematisiert werde.
Das Tourismus-Ministerium werde dafür kämpfen, dass Flüge zu den Kanarischen Inseln bis zum Jahr 2027 vom Markt für Emissionsrechte ausgenommen würden. Echte Lösungen zum Erreichen des gesteckten Ziele zum klimaneutralen Tourismus blieben unterdessen aus.
Die Kanaren blicken damit weiterhin ohne konkreten Kurs in Richtung eines äußerst ambitionierten Klima-Ziels.
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Kanaren wollen klimaneutralen Tourismus – konkrete Pläne fehlen
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