Manche Menschen sind für Mücken attraktiver als andere. Das haben Forschende nun bestätigt. Wer häufig gestochen wird, ist laut Wissenschaft tatsächlich ein bevorzugtes Ziel. Und darüber bestimmen gleich mehrere Faktoren.
Wer das Gefühl hat, von den lästigen Plagegeistern öfter geärgert zu werden, hat vermutlich recht. Im wesentlichen gelten fünf Einflüsse als entscheidend, wie oft die Insekten zustechen.
Zudem sind auch die am häufigsten betroffenen Körperstellen kein Zufall, wie ein Mediziner auf den Kanaren erklärt. Das sind die Faktoren, die Sie möglicherweise für Mücken besonders interessant machen:
Warum manche Menschen öfter Mückenstiche bekommen
Ein wesentlicher Faktor ist die Menge an ausgeatmetem Kohlendioxid. Erwachsene, Schwangere oder Menschen mit größerer Statur produzieren mehr CO2 und werden dadurch eher von Mücken wahrgenommen. Auch eine erhöhte Körpertemperatur steigert das Risiko, gestochen zu werden.
Nach körperlicher Anstrengung, an warmen Tagen oder bei Fieber steigt die Anziehungskraft also. Einige Personen haben zudem von Natur aus eine höhere Körpertemperatur und sind damit besonders gefährdet.
Der Einsatz von süßen oder blumigen Parfüms kann die Anziehungskraft auf Mücken weiter erhöhen. Diese Düfte locken Mücken stärker an. Zudem spielt die Blutgruppe eine Rolle: Menschen mit Blutgruppe 0 werden laut Studien am häufigsten gestochen, gefolgt von den Gruppen B und A. Und auch manch chemische Bestandteile auf der Haut lassen diese für Mücken attraktiver erscheinen.
Warum Mücken manche Menschen bevorzugen
Auch der individuelle Körpergeruch, der beispielsweise durch Bakterien auf der Haut entsteht, beeinflusst das Risiko. Die Zusammensetzung der Mikroorganismen variiert von Person zu Person. Manche Kombinationen erzeugt Gerüche, die Mücken besonders anziehen. Bereiche wie Knöchel und Füße, wo viele Bakterien leben, sind besonders anfällig für Stiche.
Obwohl sich Blutgruppe oder Hautflora nicht verändern lassen, gibt es Möglichkeiten, das Risiko für Stiche zumindest zu verringern. Die wesentlichen Faktoren sind, auf intensive Düfte zu verzichten, Insektenschutzmittel zu verwendet und die Haut besonders an Stellen wie den Knöcheln zu bedecken. Besonders im Sommer empfiehlt sich zudem häufiges Duschen, vor allem nach dem Schwitzen, um den Körpergeruch zu minimieren und so weniger attraktiv für Mücken zu sein.
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Mücken auf den Kanaren: Warum manche Menschen öfter gestochen werden
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