Ausflug in Teneriffas Schnee: Teide-Nationalpark wird kurz geöffnet


Auf Teneriffa ist kurzzeitig ein Tagesausflug in den Schnee möglich: Inselregierung und Polizei haben sich darauf verständigt, die Cañadas am Dienstag allen Besuchern zugänglich zu machen. Die Zufahrt ist aus Richtung Norden ausschließlich mit Bussen, aus dem Süden jedoch auch mit Privatfahrzeugen erlaubt. Wir geben einen genauen Überblick.

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Der den Teide umgebenden Nationalpark war nach tagelangen Schneefällen in den Vorwochen gesperrt worden. Doch jetzt wird der Der Zugang zu Spaniens höchstem Berg durch die so genannte „Operation Nevada“ ermöglicht.

Dieser Plan sieht vor, dass Besucher nach klar definierten Regeln in den Nationalpark einfahren dürfen. Die „Operation Nevada“ greift am Dienstag zwischen 8 und 18 Uhr. In dieser Zeit können Besucher auf verschiedenen Wegen in den Schnee gelangen.

Das sind die Zufahrten zum Teide-Nationalpark auf Teneriffa

Aus nördlicher Richtung bleibt die Zufahrt zum Teide ausschließlich öffentlichen Verkehrsmitteln vorbehalten. Die TF-24 wird ab der Kreuzung mit der TF-523 gesperrt, während die TF-21 ab Aguamansa für Privatfahrzeuge geschlossen bleibt.

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Mit Bussen geht es hingegen ab La Esperanza über die TF-24 aufwärts. Besucher werden zum el Casco von La Esperanza gelotst, von wo aus 15 Linienbusse zu den verschneiten Bereichen abfahren. Der erste Bus startet um 9.30 Uhr, der letzte um 14.30 Uhr jeweils ab der Stadtverwaltung von El Rosario.

Aus Richtung Süden ist außerdem über die TF-38 von Chío sowie über die TF-21 von Vilaflor aus eine Zufahrt möglich. Autos können von dort aus in beiden Richtungen zur Seilbahn fahren. Zwischen 8 und 18 Uhr gilt dann jedoch die Straßensperre zugunsten der öffentlichen Verkehrsmittel. Die Rückfahrt ist somit ausschließlich in Richtung Süden möglich.

Polizei richtet Straßensperren zum Teide ein

An allen Einfahrtspunkten richtet die Polizei Stationen ein, an denen die Zufahrt bei Bedarf geregelt werden kann. Dadurch sollen Staus und gegenseitige Behinderungen im Schnee vermieden werden, da an vielen Stellen ein Rangieren weiterhin unmöglich ist.

Teneriffas höchstgelegene Wälder bleiben geschlossen

Unterdessen bleiben die Waldwege auch während der genehmigten Zufahrt geschlossen, da Bäume unter den Schneemassen beschädigt worden sein können. Um Unfälle zu vermeiden, dürfen sich Besucher ausschließlich außerhalb der Wälder aufhalten.

Konkret gehören zu den gesperrten Bereichen die Waldwege des Parque Natural de la Corona Forestal in den Gemeinden La Orotava und Los Realejos sowie die Wege von Anocheza bei Güímar, Risco Atravesado bei Santa Úrsula, El Palmero bei Fasnia, El Contador-General de Arico und La Caldera de Pedro Gil (Güímar und Arafo).

Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu Zwischenfällen kommen, ist auch für den Notfall bereits vorgesorgt: Es wurden drei zusätzliche Krankenwagen zu Teneriffas höchstgelegenen Stützpunkt entsandt.

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