Beliebte Kaimauer von Bajamar wird umgebaut


Sie gehört zu den beliebtesten Fotomotiven auf Teneriffa. Noch. Denn die Kaimauer von Bajamar soll schon bald umgebaut werden. Unter anderem aus Sicherheitsgründen.

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Bajamar ist für spektakuläre Wellenbrecher-Fotos bekannt. Touristen strömen gern bei rauerer See in den kleinen Ort im Norden Teneriffas. Dann nämlich sind die beliebten Urlaubs-Schnappschüsse fast schon garantiert. Doch genau damit soll nun Schluss sein.

Immer wieder kommt es auch zu gefährlichen Situationen. Für das vermeintlich perfekte Foto begeben sich Touristen regelmäßig in Gefahr. Denn während die Wellen immer und immer wieder gleich hoch und weit gebrochen werden, kommt es regelmäßig zu Situationen, in denen mehrere Wellen vereint auf die Küste treffen und dabei deutlich mehr Wucht als die Vorgänger entfachen. Wie groß Wucht und Gefahr, die von der Welle ausgehen, wirklich sind, bemerken leichtsinnige Menschen erst, wenn es längst zu spät ist:

Doch die Maßnahme hat noch weitere Hintergründe: Der Atlantik arbeitet sich mehr und mehr an dem Bauwerk ab. Früher oder später muss es saniert werden, um nicht allmählich auseinanderzubrechen, wie beispielsweise das westliche Ende der Kaimauer von Puerto de la Cruz.

Aus diesem Grund sollen die Sanierungsarbeiten beiden Anforderungen gerecht werden und dabei nebenher die Promenade barrierefrei machen. Für diese bereits seit langer Zeit geplanten Arbeiten wurden nun vom Stadtrat 1,1 Millionen Euro bewilligt.

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Mit dem Geld müsse zunächst das Gelände gesichert werden, damit auch schwere Lastwagen vorfahren können, teilte die Inselregierung mit. Dabei würden zeitweise einige der Parkplätze vorübergehend gesperrt. Im Anschluss könne mit den Arbeiten begonnen werden, hieß es weiter. Die Ausschreibung für die Baumaßnahme solle dann zeitnah erfolgen. Wann die Arbeiten beendet sind, sei noch unklar.

Den perfekten Urlaubsschnappschuss können Anwohner und Besucher also noch einige Monate knipsen. Allerdings sollten sie dabei stets ausreichend Abstand zu den Wellen halten:

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