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Strand-Sperrungen: Teneriffa hat ein neues Abwasser-Leck

Immer wieder müssen im Süden von Teneriffa Strände wegen schlechter Wasserwerte gesperrt werden. Jetzt wurde ein weiteres Abwasser-Leck gefunden.

Von Johannes Bornewasser – letzte Änderung: – Lesedauer: 2 Minuten – 0 Leserkommentare bei Teneriffa News

Teneriffa hat ein neues Abwasser-Leck gefunden. Nachdem im Norden der Kanaren-Insel einer der beliebtesten Strände ein Jahr gesperrt werden musste, entdeckten Techniker nun ein Problem im touristischen Zentrum im Süden der größten Kanaren-Insel.

In der Gemeinde Granadilla de Abona sind nach Angaben des Entwässerers „erhöhte Werte“ gemessen worden. In der Region werden immer wieder drei Strände wegen schlechter Wasserwerte gesperrt. Ein Abwasserleck wäre die logischer Erklärung.

Ausgesprochen wird die Problematik unterdessen nur durch die Blume. Aktuell spricht das zuständige Unternehmen Acuaes von der Möglichkeit eines Lecks. Derzeit wird an der Kläranlage gearbeitet. Was die jüngsten Meldungen konkret bedeuten:

Wieder Abwasser-Probleme auf Teneriffa

Die Möglichkeit eines Abwasser-Lecks sei auf „Undichtigkeiten in einem Abschnitt des kommunalen Abwassersammlers“ zurückzuführen. Bis Juni wurde im Süden Teneriffas an einer neuen Kläranlage gearbeitet. Aktuell stehe lediglich die Genehmigung aus.

Ziel des Unternehmens sei, in einer ersten Phase Abwasser aus San Isidro aufzunehmen. Parallel werde an der Genehmigung gearbeitet, bei El Médano einen Sammelkanal fertig zu stellen, der über eine große Pumpstation das Abwasser von dort zur Kläranlage führe.

Allerdings wurden bei jüngsten Tests erhöhte Austrittswerte festgestellt. Daher muss der Kanal zuvor saniert werden. Das Unternehmen zog zuletzt die Bilanz, dass „Undichtigkeiten in einem Abschnitt des kommunalen Sammelkanals“ vorlägen.

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Abwasser: Teneriffas Süden muss Haushalt ändern

„Um die Inbetriebnahme des Systems zu gewährleisten und die Anforderungen an die Wasserqualität für die Wiederverwendung zu erfüllen, wird die dringende Abdichtung eines 185 Meter langen Abschnitts des Sammelkanals“ vorgeschlagen. Das ist in einem offiziellen Dokument zu lesen. Dessen Ziel: Eine Äderung des Haushalts für die Region. Denn um die Arbeiten umsetzen zu können, müssen zunächst Gelder bewilligt werden.

Von der Inselregierung werden knapp 240.000 Euro erbeten, um den Abwasserkanal sanieren zu können. Dort wiederum werden bis zu 465.000 Euro veranschlagt. Diese Mehrausgaben seien nötig, um den notwendigen Kanal überhaupt für eine Sanierung außer Betrieb setzen zu können.

In der Zwischenzeit muss geprüft werden, ob es zusätzlich noch ein weiteres Leck gibt, das die schlechten Wasserwerte im Süden Teneriffas erklärt. Nachdem die Playa Jardín im Norden wieder in Betrieb genommen wurde, droht der größten Kanaren-Insel nun an anderer Stelle der nächste Umwelt- und Image-Gau.


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Über den Autor

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Johannes Bornewasser

Johannes Bornewasser ist Gründer und Herausgeber der Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zum Autorenprofil von .

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