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Kein Risikogebiet mehr: Großbritannien will Kanaren freigeben


Die britische Regierung plant eine Neubewertung der aktuellen Reisewarnungen. Demnach könnten unter anderem einzelne Gemeinden Spaniens freigegeben werden. Derzeit gilt eine Reisewarnung für das ganze Land. Künftig soll sich das möglicherweise ändern. Was das für die Kanaren bedeutet.

Von Johannes Bornewasser Lesedauer: 2 Minuten

Großbritannien ist der wichtigste Reisemarkt für die Kanarischen Inseln. Das Königreich entsendet jedes Jahr die meisten Touristen auf den Archipel im Atlantischen Ozean. In der aktuellen Pandemiezeit handelt UK jedoch besonders restriktiv. Britische Touristen bleiben überwiegend aus. Doch das könnte sich nun ändern.

Die Kanarischen Inseln stehen derzeit als Teil Spaniens auf der Gelben Risiko-Liste. Das bedeutet kein generelles Reiseverbot, doch verschiedene Tests und Quarantäne-Pflicht nach der Rückkehr halten so viele potenzielle Urlauber von einer Buchung für die Kanarischen Inseln ab, dass die Reiseanbieter das Angebot nahezu eingestellt haben.

Für den 7. Juni kündigte London nun eine Neubewertung an. Der Plan der Britischen Regierung ist eine Zerteilung der Risiko-Gebiete. Damit würde Spanien nicht mehr als Ganzes bewertet, sondern in einzelnen Teilbereichen.

Nach aktuellem Diskussionsstand würden Gebiete wie die Kanarischen Inseln und die Balearen dann auf die Grüne Liste gehoben werden. Die aktuellen Inzidenzwerte dieser Regionen haben sich so gut entwickelt, dass ein Fortbestand der Reisewarnung unnötig sei, heißt es dazu aus London.

Reisewarnungen: Großbritannien bewertet Kanaren, Balearen und griechische Inseln neu

Der parlamentarische Staatssekretär im Verkehrsministerium, Robert Courts, kündigte an, sich “wo es möglich ist” für eine solche Lösung starkmachen zu wollen. Dies betreffe neben den beiden spanischen Inselgruppen auch mehrere griechischen Inseln, die bei britischen Touristen als beliebt gelten und entsprechende Werte aufweisen.

Der Guardian zitierte zuletzt Insider, die berichteten, dass die Regierung die zuständigen Ministerien bereits um entsprechende Prüfungen gebeten hätte. Demnach sollen die aktuellen Zahlen der verschiedenen Inseln analysiert und die Alarmstufen für diese Regionen einzeln betrachtet werden. Dies diene als Entscheidungsvorlage für die Abstimmung am 7. Juni.

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Johannes Bornewasser ist Herausgeber von Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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